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„Eine Frau zu sehen“ – unpublizierter Text aus Annemarie Schwarzenbachs Nachlass aufgetaucht

Am 19. März erscheint bei Kein & Aber eine erst kürzlich entdeckte Erzählung von Annemarie Schwarzenbach. Das Manuskript tauchte erst jetzt im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern auf.

Der Text wurde Dr. Alexis Schwarzenbach bei den Recherchen für seine im März in der Collection Rolf Heyne erscheinende Bildbiographie „Auf der Schwelle des Fremden“ entdeckt; dieses Buch ist zugleich Begleitpublikation der Ausstellung im Strauhof, die anschließend auch in Deutschland, u.a. in München und Berlin, zu sehen sein wird (Zürich: 19. März bis 1. Juni, anschließend in den Literaturhäusern in Berlin und München).

Dem Collection Rolf Heyne-Buch liegt der Text „Eine Frau zu sehen“ in Form eines Hörbuches, gelesen von Schauspielerin Bibiana Beglau, bei.

In „Eine Frau zu sehen“ beschreibt die erst einundzwanzigjährige Autorin die amourösen Verwicklungen mehrerer Frauen in einem Luxushotel in St. Moritz am Weihnachtabend des Jahres 1929. Mit einer erstaunlichen Offenheit bekennt sich die Autorin hier zu ihrer Liebe zu Frauen.

Ergänzt um ein Vorwort und eine editorische Notiz wird das Buch pünktlich zur Eröffnung der Ausstellung „Annemarie Schwarzenbach – eine Frau“ zu sehen in die Buchhandlungen kommen.

Am 23. Mai 2008 wäre die Autorin, die mit den Geschwistern Klaus und Erika Mann eng befreundet war, 100 Jahre alt geworden.

Weitere Infos zur Novelle

Zum Band Auf der Schwelle des Fremden

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