Die Friedrich-Ebert-Stiftung verleiht ihren diesjährigen Preis „Das politische Buch“ an

Peter Schaar für sein Werk Das Ende der Privatsphäre. Der Weg in die Überwachungsgesellschaft (C. Bertelsmann).
Die Jury würdigt den Verdienst Peter Schaars, mit diesem Buch allen Bürgern den Kontrollraum zu öffnen, in dem er als Bundesbeauftragter für Datenschutz mit den professionellen politischen und kommerziellen Datenverwaltern agiert. Das Buch ist „der Hilferuf des verantwortlichen Datenschützers, dass sein Amt seinem Auftrag nur gerecht werden kann, wenn möglichst viele Bürger von der Basis her mit wachsam sind.“
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis „Das politische Buch“ wird seit 1982 traditionell im Mai zum mahnenden Gedenken an die Bücherverbrennung im Jahr 1933 verliehen. Träger des Preises sind Politiker, Publizisten, Wissenschaftler wie Helmut Schmidt, Michael Gorbatschow und Hans Magnus Enzensberger.