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Haus des Buches in Leipzig: Dokumente, Bücher und Materialien zum E.A. Seemann-Jubiläum

In der Leipziger Ausstellung
Fotos: Olaf Schmidt

E.A. Seemann, der älteste Kunstbuchverlag Deutschlands, feiert im Dezember dieses Jahres sein 150-jähriges Bestehen. Dokumente, Bücher und Materialien aus den vergangenen anderthalb Jahrhunderten der Verlagsgeschichte werden allerdings schon ab 15. Februar im Haus des Buches in Leipzig ausgestellt.

Der Verlag, der seit 1861 in Leipzig ansässig ist, wurde drei Jahre zuvor von Ernst Elert Arthur Heinrich Seemann gegründet. Von Anfang an konzentrierte man sich ausschließlich auf Kunstliteratur

Der berühmte „Thieme-Becker“

und Gemäldereproduktionen. E.A. Seemann verlegte Geschichten der Kunst, die erste Kunstzeitschrift, Ausgaben der Werke von Jacob Burckhardt und die „Kunsthistorischen Bilderbogen“, die um 1900 mit der Erfindung des Dreifarbendrucks in großformatigen farbigen Gemäldewiedergaben und Kunstmappen ihre Fortsetzung fanden.

Ernst Arthur Seemanns Sohn, Artur Seemann, führte den Verlag weiter und veröffentlichte ab 1911 den „Thieme-Becker“, ein umfangreiches Künstlerlexikon.

Parallel erscheinen im E.A. Seemann Verlag anlässlich des Jubiläums drei Künstlermonographien zu Max Liebermann, Philipp Otto Runge und Adolph Menzel sowie ein Reprint der „Geschichte Friedrichs des Großen“ von Franz Kugler mit 375 Illustrationen Adolph Menzels nach den Originaldruckstöcken.

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