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So können Sie Stromkosten senken

Mit einem günstigeren Versorger können Kunden ihre Stromrechnung um 200 bis 300 Euro senken, rechnet heute die Süddeutsche Zeitung vor. Auch für Buchhandlungen lohnt sich der Tarifvergleich und der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter, denn Ladenbeleuchtung und PCs treiben den Stromverbrauch in die Höhe.

Verbraucherverbände raten zunächst zu einem Preisvergleich im Internet. Dafür muss der Energieverbrauch in Kilowattstunden ermittelt werden. Diese Angabe finden Sie auf der letzten Jahresabrechnung ihres Stromlieferanten.

Im Internet finden sich dann gleich mehrere Tarifrechner, die Lieferanten und Preise für den jeweiligen Wohnort anzeigen. Allerdings sollte man sich nicht auf einen Rechner beschränken, denn durch einen Test der Stiftung Warentest wurden Zweifel an der Unabhängigkeit mancher Rechner laut. Daher kann auch eine Anfrage bei der Verbraucherzentrale hilfreich sein. Denen, die keinen Internetanschluss besitzen, ermittelt diese auch den günstigsten Anbieter.

Als letzter Schritt folgt die Kündigung beim alten Stromanbieter. Häufig bietet der neue Versorger jedoch an, die Formalitäten mit dem alten zu klären. Zwischen Vertragsabschluss und Versorgungsbeginn liegen ungefähr sechs bis acht Wochen liegen, zu einer Unterbrechung der Stromlieferung darf es gesetztlich nicht kommen.

Die Bundesnetzagentur rät Verbrauchern, ihre Chance eines Wechsels zu nutzen, denn sie setzt darauf, dass der Wettbewerb auf dem Markt in Gang kommt und die Strompreise dadurch sinken. Zur Vorsicht mahnt sie jedoch bei Tarifen mit Vorauskasse. Sollte der Energielieferant in Schwierigkeiten kommen, sind diese Zahlungen verloren. Wichtig ist zudem die Laufzeit des Vertrags. Verbraucherverbände empfehlen eine Laufzeit von einem Jahr und eine maximale Kündigungsfrist von drei Monaten.

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