„Unsere amerikanischen Kollegen wundern sich schon sehr über die deutschen Zustände“, sagt Rainer Dresen, Hausjurist bei Random House im Interview mit dem Deutschlandfunk, das jetzt nachzulesen ist.
„Klagen haben Konjunktur: Verlage sehen sich immer häufiger Unterlassungsklagen ausgesetzt. Wo Literatur aufhört und wo Schaden anfängt ist dabei international höchst umstritten“, so der Hörfunk.
Gegen die Klagewelle könne man momentan wenig ausrichten, meint Dresen – nur hoffen, dass sich der Zeitgeist wieder pro Kunst und Presse und gegen die Lust an der einstweiligen Verfügung wendet.