
Auf einer Pressekonferenz in Berlin stellte der frühere Bundestagsabgeordnete Jürgen Todenhöfer heute sein neues Buch „Warum tötest du, Zaid?“ aus dem Verlag C. Bertelsmann vor. Ein eindringliches Buch, kündigte Verleger Klaus Eck an, „eine ebenso leidenschaftliche wie mutige Suche nach der Wahrheit“ und ein „eindrucksvolles Plädoyer für Gerechtigkeit“. Undercover habe sich Todenhöfer auf den Weg in den Irak gemacht, denn „die Wahrheit kann man nur vor Ort erfahren. Nicht aus dem Fernsehsessel.“
Mit „Warum tötest du, Zaid?“ gibt Todenhöfer all jenen eine Stimme, von denen man hierzulande kaum etwas weiß – den Mitgliedern des irakischen Widerstands. Er erklärt, warum dieser Widerstand sich von den Terroristen von Al-Qaida distanziert und beleuchtet erschütternde Einzelschicksale, wie das von Zaid, dessen beide Brüder von amerikanischen GIs erschossen wurden und der sich daraufhin dem Widerstand anschloss.
Damit wolle er dazu beitragen, den Hass zwischen den Religionen abzubauen, so Todenhöfer. Und er will seine Leser wachrütteln. „Der Hass hat viel mit Ignoranz zu tun“, sagte er und kündigte an, große Teile des Buches im Internet zu veröffentlichen. „Ich will, dass die Menschen mit den Fakten konfrontiert werden.“ Sein Autorenhonorar stellt Todenhöfer für die medizinische Versorgung irakischer Flüchtlingskinder und für Projekte der israelisch-palästinensischen Aussöhnung zur Verfügung.
Informationen unter www.warum-toetest-du-zaid.de
ML