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25. Baden-Württembergische Literaturtage in Nagold

Anfang der 80er Jahre wurden die Baden-Württembergischen Literaturtage von der

Landesregierung ins Leben gerufen, um „der Literatur des Landes im großen Rahmen Gehör zu verschaffen“. Das erste Festival fand 1983 in Ulm statt, in diesem Herbst wird nun Nagold die Jubiläumsausgabe der 25. Literaturtage ausrichten.

Rund 70 Schriftsteller werden in den drei Veranstaltungswochen vom 17. Oktober bis 9. November unter dem Motto „HolzWege“ in Nagold erwartet und mit über 50 Lesungen, Konzerten, literarischen Wanderungen und Hörspielnächten vorgestellt. Darunter bekannte Autoren wie Wilhelm Genazino, Sasa Stanisic, Thommie Bayer, Jürgen Lodemann, Peter Prange und Karl-Heinz Ott sowie der Schauspieler Christian Brückner.

Dabei steht „HolzWege“ bei den Literaturtagen nicht nur für die sprichwörtliche Sackgasse, sondern bedeutet vielmehr, „sich ins Unfertige, Widerspenstige, Struppige zu begeben“, wie es der Philosoph Hajo Eickhoff formuliert hat. „Der Weg muss immer wieder neu bereitet, begangen, seine Richtung geändert werden.“

Einen großen Stellenwert nimmt bei den diesjährigen Literaturtagen der Kriminalroman ein, die Literaturgattung, die in den letzten Jahren am mutigsten gesellschaftliche Themen aufgegriffen hat. Mit dabei sind u.a. die Krimiautoren Ingrid Noll, Christine Lehmann, Oliver Bottini, Ulrich Ritzel, Wolfgang Schorlau und Heinrich Steinfest.

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