In einer groß angelegten Aktion wählten die Österreicher

Johannes Hahn (l.) und Christoph Leitl (r.) entgegen
gestern erstmals das Wissenschaftsbuch des Jahres, wie das Magazin Buchkultur mitteilt. Die Aktion könnte Vorbildcharakter auch für den deutschen Markt haben, [mehr…]
Eine hochkarätige Jury unter der Vorsitzführung Renée Schröder hat eine Shortlist der besten Neuerscheinungen 2007 auf dem Gebiet „wissenschaftliches Sachbuch“ in vier Kategorien erstellt: Medizin / Gesundheit, Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, Junior-Wissensbücher sowie Naturwissenschaft / Technik. Vom 1. Februar bis 14. März konnte das Publikum über sein Lieblingsbuch im Internet unter www.woche-des-wissens.at abstimmen.
„Das große Interesse an der Wahl zum Lieblingsbuch stimmt mich positiv. Der Wissensdurst der Menschen in unserem Land ist enorm und die Interessen sind breit gestreut“, erklärte Österreichs Wissenschaftsminister Johannes Hahn im Rahmen der Preisverleihung gemeinsam mit dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl. „Der großartige Erfolg dieser Aktion ist schließlich auch wichtiger Gradmesser für das Interesse an Forschungsfragen, wenn sie spannend und verständlich vermittelt werden“, so Hahn über seine Initiative in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich und Buchkultur. Denn: „Entdeckungen verändern unsere Welt, und je mehr wir darüber wissen, desto besser können wir die Zukunft aktiv mit gestalten.“
Und die Gewinner/innen sind:
Kategorie Medizin/Gesundheit: Angelika Voß: „Frauen sind anders krank als Männer“, Hugendubel Verlag
Kategorie Geistes-/Sozial-/Kulturwissenschaften: Christina von Braun und Bettina Mathes: „Verschleierte Wirklichkeit“,
Kategorie Junior-Wissensbücher: Nikolaus Nützel : Sprache – oder was den Mensch zum Menschen macht, Verlag cbj
Kategorie Naturwissenschaft/Technik: Rudolf Taschner: „Zahl, Zeit, Zufall“ Ecowin-Verlag