„Die Dienstleistungssparte Arvato sei der Wachstumsmotor des Konzerns“,

zitiert heute die Süddeutsche Zeitung den Chef der Sparte Rolf Buch. Neuestes Wachstumsfeld: Das Dienstleistungsgeschäft mit den Kommunen in Deutschland.
In Würzburg laufe ein erstes offenbar hoffnungsvolles Pilotprojekt. Dort unterstütze der Konzern die Erbringung vieler kommunaler Dienstleistungen sowie die Einführung des E-Government. Den möglichen Markt in Deutschland bezifferte Buch auf bis zu 20 Milliarden Euro. „Das ist mehr als das Musikgeschäft“, so Buch. Der Konzern sei bereits mit 30 weiteren Kommunen im Gespräch, heißt es. Gestern hatte die Arvato ihre Bilanz vorgestellt [mehr…].
Bereits Vorgänger Hartmut Ostrowski hatte diese Sparte aufgebaut. Für 2007 seien die Zahlen aber nicht berauschend, heißt es in dem SZ-Bericht. Der Arvato-Umsatz legte lediglich um 2,9 Prozent zu, der Gewinn stagnierte bei 366 Mio. Euro. Nach Aussagen von Buch führte das schlechte Ergebnis auf den schlechten Dollar zurück, versprach aber nun überdurchschnittlich wachsen zu wollen.