Am 6. Juni kommt ein Film auf den Markt, der das Leben der Angelika Schrobsdorff nachzeichnet. Die DVD mit dem Titel „Ausgerechnet Bulgarien“ wird am am 5. Juni erstmals im bulgarischen Kulturinstitut in Berlin im Beisein der Autorin vorgestellt.
Der Film von Regisseur Christo Bakalski erzählt die Familiengeschichte der Schriftstellerin („Du bist nicht so wie andere Mütter“, „Jerusalem war immer eine schwere Adresse“ und andere, dtv). Die eher private Geschichte der Familie soll exemplarisch stehen für die Entwicklung und den Zustand der Gesellschaft, in der Schrobsdorff groß wurde.
So sollen die Protagonisten aus ihren Büchern ein Eigenleben entwickeln und die Seiten beleuchten, die nicht in den autobiografisch gehaltenen Büchern nachzulesen sind, heißt es in einem Pressetext. Geschildert werde das Leben der Autorin jüdischer Herkunft in der Zeit der Diktaturen, Kalter Krieg, Mauerfall und Nahostkonflikt. Der Schwerpunkt liege dabei auf Ereignissen, die nach der Flucht 1939 aus Berlin begannen und in Bulgarien stattfanden.
Die DVD-Präsentation von „Ausgerechnet Bulgarien“ findet am
Donnerstag, 5. Juni 18.30 Uhr
in Anwesenheit von Angelika Schrobsdorff und Regisseur Christo Bakalski
statt:
Bulgarisches Kulturinstitut, Leipziger Str. 114-115
Berlin-Mitte