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LBF – Messe der kurzen Wege / mehr Aussteller

„Austragungsort Earls Court

Der Regenschirm war unnötig. Die Buchmesse in London öffnete bei

Unser Autor Ulrich Grasberger (l.) mit
Cesare Longhi und Paolo Cesaretti

blauem Himmel und linden Temperaturen die Pforten für ihre Besucher. Und die kamen zahlreich. Im Earls Court war eine weitere Messehalle für die gewachsene Zahl der Aussteller geöffnet worden, die traditionsgemäß meist mit englischsprachigen Verlagen gefüllt war.

Für die Rechtetische war dieses Mal die ganze Empore reserviert. So war die Atmosphäre luftig und angenehm geräumig. Durch die bauchige Form der Halle war die Numerierung der Stände in den Randbereichen allerdings etwas verwirrend, da diese anscheinend nicht ganz konsequent und einsichtig war.

GU in London

Da in London die Fachbesucher unter sich sind, war es ein Treffen unter Bekannten und das zufällige Treffen auf den Gängen war ebenso willkommen, wie die Verabredung am Tisch.

Gut besucht war der deutsche Gemeinschaftsstand. Hier belebten die Kunden aus Osteuropa das Lizenzgeschäft.

Gut positioniert und sehr schön gestaltet waren die eigenen Messestände von NGV (Naumann & Göbel) oder von Gräfe und Unzer. Der neue Programmleiter bei GU,

Joachim Hack, Karin Michelberger
Franz Christoph Heel (v.l.)

Christof Klocker, war mit seinen Auftaktgesprächen am ersten Tag sehr zufrieden.

Getroffen haben wir Dirk Rumberg von der SZ-Bibliothek, der wie immer kreativen Optimismus und gute Laune ausstrahlte und sich über Lizenzanfragen für die SZ-Kochbuchreihe freute.

Auf der Suche nach neuen und viel versprechenden Projekten waren die Programmscouts für den Südwest Verlag Marion Schulz und Karin Stuhldreier unterwegs. Holger Baumann, Programmleiter und Einkäufer für den Weltbild-Katalog, hatte einen straffen Terminkalender. Er betonte die Vorteile der kurzen Wege

Dirk Rumberg

in London: So mache Programmarbeit Spaß und auch für einen kurzen Smalltalk war noch Zeit.

Wie Franz-Christoph Heel zusammen mit Karin Michelberger und Joachim Hack (alle Heel Verlag) machten es die meisten Kollegen: Ein Mix aus festen Terminen und zeitlichen Freiräumen, um mal sehen, was es an neuen Ideen zu entdecken gibt.

Aus Italien waren Prof. Paolo Cesaretti und Verleger Cesare Longhi (Bolis Edizioni) gekommen. Die beiden stellten fest, dass es sich bei einem Glas Wein in einer der zahlreichen Bars sehr gut über Projekte sprechen lässt. Da kann keiner „Nein“ sagen? Salute!

Heathrow – das neue Terminal 5

Wer seine Reise bei British Airways gebucht hatte, durfte in Heathrow das neue Terminal 5 bewundern. Die neue computergesteuerte Gepäckanlage sollte dort das Heathrow Gepäck-Bermudadreieck entschärfen. Die Sicherheitsbestimmungen sind hier allerdings sehr streng. Der in München unbeanstandete und in London unnötige Schirm durfte wegen der Sicherheitsbestimmungen nicht mit in die Kabine und musste in Heathrow als Sperrgepäck aufgegeben werden. Und dort ist er auch geblieben, wie wir bei der Ankunft in München erfahren haben. Er soll aber in den nächsten Tagen ankommen. Wir empfehlen in Heathrow deshalb auch weiterhin, wenn möglich, nur Handgepäck. Ist sicherer.

Ulrich Grasberger

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