
Eine Albert-Schweitzer-Kabinettausstellung wurde am 22. April im Arkadensaal des Goethe-Museums anlässlich des 80. Jahrestages der Verleihung des Goethe-Preises an den großen Humanisten und Arzt eröffnet. An den Wänden und in Vitrinen finden sich Dokumente, die nicht nur die Wertschätzung Albert Schweitzers für den großen Dichter und Naturkundler belegen, sondern auch die Freundschaft, die Schweitzer mit dem Direktor des Freien Deutschen Hochstifts, Ernst Beutler, verband.
Der Vortrag von Prof. Dr. Werner Zager „Freundschaft im Geiste Goethes: Ernst Beutler und Albert Schweitzer“ umriss den inneren Zusammenhang des Denkens der drei Männer. So fühlte sich Albert Schweitzer besonders von Goethes Geistigkeit, von seinem Bestreben nach Verinnerlichung, von seinen großen Humanitätsgedanken und seiner unermüdlichen Tätigkeit angezogen. Eine besondere Beziehung verband Schweitzer mit der Stadt Frankfurt, aus der seine Vorfahren stammten.


Das Deutsche Albert-Scweitzer-Zentrum hatte zu dieser sehr gut besuchten Veranstaltung einen Büchertisch eingerichtet.
Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Juli zu sehen.
JF