DREI FRAGEN AN be.bra Verleger Ulrich Hopp zu seiner neuen Reihe „Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert“

buchmarkt.de:Bücher zur Deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert gibt es viele. Nun startet auch be.bra noch eine neue Reihe? Wie wollen Sie sich von der Konkurrenz abheben?
Unsere Reihe, die erst im 21. Jahrhundert konzipiert und geschrieben wurde, ist der erste Rückblick auf das abgeschlossene Jahrhundert. Wir konnten junge Historiker als Autoren gewinnen, die einen neuen, vorbehaltlosen Blick auf die deutsche Geschichte werfen. Bisher ist keine vergleichbare Reihe auf dem Markt.
Wer ist die Zielgruppe?
Die feuilletonistisch geschriebenen, leicht lesbaren und doch niveauvollen Texte richten sich an politisch interessierte Laien, aber auch Studenten der ersten Semester werden davon profitieren. Die Bände sind zudem schön gestaltet. Die vierfarbigen Cover mit einem aussagekräftigen Foto sprechen vor allem junge Käuferschichten an.
Eine Reihe mit 16 Bänden, wie kann ein vergleichsweise kleiner Verlag wie be.bra ein solches Projekt stemmen?
Wir haben das Segment Zeitgeschichte in den letzten Jahren stark erweitert. Bei einer solchen Profilierung sollte man auch ein Standardwerk im Programm haben. Zahlreiche Fernsehdokumentationen zeigen, dass das Thema Zeitgeschichte im Trend liegt, daher rechnen wir uns gute Absatzchancen aus. Und da die Bände im Hardcover erscheinen, sind wir zudem offen für Lizenzanfragen von Taschenbuchverlagen.