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Heinrich-Wolgast-Preis für den Jugendroman „In Berlin vielleicht“ von Gabriele Beyerlein

Heute nahm Gabriele Beyerlein im Berliner Grips Theater den Heinrich-Wolgast-Preis 2008 der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) entgegen. Ausgezeichnet

Gabriele Beyerlein (l.), Regina Pantos
(Bundesvorsitzende der AJuM)

wurde sie für ihren historischen Jugendroman „In Berlin vielleicht“, der 2005 als erster Band einer Trilogie über Frauenschicksale im deutschen Kaiserreich im Thienemann Verlag erschienen ist. Der zweite Band „Berlin. Bülowstr. 80a“ kam 2007 auf den Markt, der dritte soll 2009 folgen.

Das Buch lasse sich wie ein Krimi lesen, wie ein Abenteuerroman, heißt es in der Begründung der Jury. Die Protagonistin Lene sei in schlüssiger Charakter, ein Mädchen, das erst noch sucht, träumt, schwärmt, leidet, hungert und arbeitet, zunehmend aber wächst und ihren Platz in der Gesellschaft findet. „Nichts ist illusionär, nichts verklärend. Beyerlein bleibt mit beiden Füßen auf dem Boden der Geschichte – und vergisst auch nicht die alten Hausrezepte zur Pflege von Teppichen und Mobiliar zu erwähnen.“ Ergänzend zum Preisbuch hat die Jury eine kommentierte Empfehlungsliste erstellt, die auf der Website der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW abgerufen werden kann.

Der Heinrich-Wolgast-Preis ist mit 4.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre vom Bildungs- und Förderungswerk der GEW gestiftet. Ausgezeichnet werden Werke, die sich in beispielhafter Weise mit Erscheinungsformen und Problemen der Arbeitswelt auseinandersetzen.

Weitere Infos unter www.ajum.de
ML

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