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Unklarheiten um BAG beabsichtigt? / Martin Ludwig stellt sich gegen Vorverurteilungskampagne gegen frühere Aufsichtsräte und den („scheinheiligen“?) Amnestievorschlag

Im Vorfeld der Buchhändlertage am 19.und 20. Juni in Berlin gab es in den letzten Tagen neue Informationen über die BAG,

Martin Ludwig:
„Es wird laut über
über eine Amnestie
diskutiert, ohne dass
die Schuldfrage
erwiesen ist“

die mehr Fragen aufwerfen als Klarheit schaffen. Heute liegt die Einladung der BAG zur 55. Mitgliederversammlung auf dem Tisch.

Der beiliegende Geschäftsbericht weist zum Stichtag 31. 12. 2007 einen Fehlbetrag von 4,908 Mio. Euro auf. Dafür habe der Verein am 7. April 2007 das Vermögen zur Tilgung der Darlehnsschulden der MVB übertragen, heißt es im Geschäftsbericht. Saldo bleibe ein „negatives Vermögen“ von knapp 2,2, Mio. Euro bestehen.

So berichtete Börsenblatt.net etwa von der Jahresversammlung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg, dass dort „für eine Entlastung der Mitglieder des BAG-Aufsichtsrats gestimmt“ wurde.

Nun können aber die BAG-Aufsichtsräte gar nicht mehr vom Börsenverein entlastet werden, vielmehr wurde den gewählten Aufsichtsräten bereits auf der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung des BAG-Vereins (Verein für buchhändlerischen Abrechnungsverkehr) im Juni 2007 Entlastung erteilt.

Laut einer Meldung von Börsenblatt.net über die Tagung der Versandbuchhändler in Ulm, ist bereits die Forderung erhoben worden, „dass die Mitglieder des Börsenvereins unverzüglich Einblick in den BAG-Untersuchungsbericht bekommen sollen“.

Im Juni Heft von BuchMarkt, das heute ausgeliefert wird, nimmt Martin Ludwig, ehemaliger Aufsichtsrat der BAG und Schatzmeister des Börsenvereins Stellung gegen die Vorverurteilungskampagne gegen frühere Aufsichtsräte und den („scheinheiligen“) Amnestievorschlag. Dort wundert sich Ludwig unter anderem, dass „laut und öffentlich über das ‚Für und Wider‘ einer Amnestie diskutiert wird, ohne dass überhaupt die Schuldfrage erwiesen ist.“

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