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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen.

Frankfurter Rundschau

Der Autor Tariq Ali („Pakistan“, Diederichs) schreibt nach dem Rücktritt von Präsident Musharraf über „Das Schicksal Pakistans“ und die „katastrophale Lage des Landes“.

Auch bei der FR wird jetzt groß der Briefwechsel Ingeborg Bachmann/Paul Celan thematisiert: Ina Hartwig schreibt, „er offenbart eine oft große, manchmal ekstatische und immer heikle Beziehung“ („Herzzeit“, Suhrkamp)

Und Matthias-Martin Becker erinnert unter „Am Fließband der Welt“ daran, dass auch in China „Wanderarbeiterinnen für den Aufstieg unabdingbar“ waren. – „es gibt mehr als 150 Millionen“: Pun Ngai/Li Wanwei liefert in „Dagongmei“ (Assoziation A, Berlin) einen „echten Einblick in die chinesische Gesellschaft, ihre Dynamik und Brutalität“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Behält der Literaturpfaffe doch das letzte Wort?“ Jörg Döring und Rolf Seubert schreiben über einen Aktenfund, der die Debatte um die moralische Integrität von Alfred Andersch neu belebt.

„Der liebestolle Zahnersatz“ steht über der Rezension von Sabine Döring, die über die Erzählungen von Silvio Huonder „Wieder ein Jahr, abends am See“ (Nagel & Kimche) schreibt, er sei „ein geschickter Arrangeur der Ereignisse, die man besser in kleinen Dosierungen zu sich nehme.“

Die Welt

Hendrik Werner hat den Schriftsteller Dario Fo besucht, der in einem neuen Buch sein Leben beschreibt: „Die Welt, wie ich sie sehe“ (Rotbuch).

Tilman Krause gratuliert der Schriftstellerin Barbara Bronnen zum 70. Geburtstag.

Süddeutsche Zeitung

Auch die SZ hat jetzt unter „Wartesaal der Träume“ die Erinnerungen des Filmemachers Volker Schlöndorff in den Blick genommmen: „Das ist das Schöne an dem Buch, dass Schlöndorff nicht nur um sich selbst kreist“, so das Urteil das Buch mit dem Titel „Licht, Schatten und Bewegung“ (Hanser)

Carlos Widmann schreibt unter „Mehr Chaos als Hoffnung“ über den „respektlosen Blick“ auf revolutionäre Latinos“, wenn er „Das Rollende R der Revolution. Lateinamerikanische Litanei“ von Hans Christoph Buch (zu Klampen) rezensiert.

„Der nachgebaute Tornado“ steht über Meike Fessmanns Besprechung von Jörg Matheis „Ein Foto von Mila“ (C.H.Beck), der in seinem Roman an die Flugschau von Ramstein erinnert. Sein Urteil: „Der Autor kann auf zehn Seiten eine Atmosphäre erzeugen, die den Leser sofort gefangen nimmt“.

„Geologie ist Gelassenheit“, ist die Quintessenz nach dem Blick in zwei Neuerscheinugen zum Thema Klimawandel. Christian Jostmann hat sich unter dieser Überschrift Salomon Kroonenbergs „Der lange Zyklus“ und „Die Erde“ von Peter Rothe, beide Primus, angesehen. Kronenberg habe mit Witz, aber auch mit Effekthascherei geschrieben, beide offenbarten jedenfalls „Geologie als Passion“, das mache beide empfehlenswert.

Dazu berichtet Burkhard Müller über die Organisation „The Orwell Prize“, die derzeit das Tagebuch des „1984“-Autors als Blog ins Netz stellt. Jeden Tag wird ein Eintrag veröffentlicht, der genau vor 70 Jahren aktuell wurde.

Außerdem wird des Germanisten und Goethe-Kenners Karl Robert Mandelkow gedacht, der bereits am 6. August 81-jährig starb.

Neue Zürcher Zeitung

Julian Greens „Erinnerungen an glückliche Tage“ seien „eine Hommage an Frankreich und mehr“, meint Autor Martin Meyer und titelt damit seinen Bericht über das Hanser-Buch, das Elisabeth Edl übersetzt hat.

Geri Krebs hat sich den Titel „Alle gehen fort“ von Wendy Guerra angesehen, das im Lateinamerika Verlag, Solothurn erschienen ist und betitelt das autobiografische Buch der Kubanerin mit „Verlorene Illusion“.

Groß berichtet das Blatt über „Kein Gott in Susegrad“, das der kroatische Verleger und Herausgeber Nenad Popovic bei Schöffling herausgegeben hat. Rezensentin Ilma Rakusa kommt unter dem Titel „Kreativer Elan trifft auf Zerrüttungen“ zu dem Urteil, „dass die junge kroatische Schriftstellergeneration, mag sie auch in einen schwarzen Spiegel schauen, keineswegs auf verlorenem Posten ist“.

Sein Leseerlebnis mit Kurzgeschichten der Spanierin Bertha Marse hat Martin Krumholz unter der Überschrift „Neugieriges Flackern“ zusammengefasst. Sie sind unter dem Titel „Der Tag, an dem Gabriel Nin den Hund seiner Tochter im Swimmingpool ertränken wollte“ bei Wagenbach erschienen.

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