
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder wenn Sie eine Idee für einen aktuellen Büchertisch brauchen.
Frankfurter Rundschau
„Am Boden zerstört“ heißt die „Geschichte einer Beunruhigung“: Sherry Jones erzählt, warum The Jewel of Medina in den USA nicht erscheinen darf.
„Gewalt in der Luft“: Christoph Schröder schreibt über Norbert Gstrein „Der Winter im

Heute haben wir
alle erwähnten Bücher
gelistet – für Ihren Büchertisch?
Süden“ (Hanser) “schade nur, dass ein kein bisschen banaler Roman ein so banales Ende findet“
Kurz gestreift wird: „Kerstin Ekmann wird 75 und bleibt kritisch“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Frank Schirrmacher, schreibt zum Erscheinen des fünften und letzten Bandes von Hans-Ulrich Wehlers Deutscher Gesellschaftsgeschichte, der die Epoche von 1949 bis 1990 schildert (C.H.Beck).zu morgigen Ausgabe: „Wer das Deutschland des Jahres 2008 verstehen will, muss begreifen, dass es weniger in Ost und West geteilt ist als in zwei Zeitzonen: in die Zeit vor 1990 und in die Zeit danach. Deshalb ist das Erscheinen von Wehlers Buch weit mehr als ein wissenschaftsgeschichtliches Datum. Es gibt die Möglichkeit herauszufinden, was es ist, das wir verloren haben. Mehr noch: Es eröffnet die Chance, nicht nur Wehlers Deutung, sondern auch die alte Republik einer Revision zu unterziehen.“ (Der Lesesaal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung startet am 25. August 2008 eine Diskussion über die deutsche Geschichte seit 1945 [mehr…].
Eine Seite widmet sich dem Hörbuch:
Kurzkritik gibt es unter „Üble Nachrede“ zu Truman Capote Die Hunde bellen(]Kein & Aber]) und unter „Schnelle Sache“ zu Die Geschichte der Deutschen. Von den Germanen bis zum Mauerfall (Der Hörverlag): „Für Anfänger und Wiederholungstäter empfehlenswert“
Und großartige Lob für : Die Hörbuchfassung von Don Quichote, gelesen von Hans Paetsch sei „ein Klassiker eigenen Rangs“ (Patmos)
In Bilder und Zeiten schreibt André Thiele über die Geschichte einer „unwahrscheinlichen Verwandtschaft“: Die Lektüre von Peter Hacks sei für Thomas Mann ein „regelrechtes Erweckungserlebnis“ gewesen.
„Auch schräge Vögel haben Flugangst“ titelt Wolfgang Schneider in seinem ausführlichen Beitrag über Martin Kluger Der Vogel, der spazieren ging(DuMont): „eminente Prosaqualität“ mit einem „Plot, der an Screwball – Komödien“ erinnere.
Mit „Ein Sklavenschiff auf Kreuzfahrt“ ist der neue Roman von Amitav Ghosh Das mohnrote Meer (Blessing) gemeint, der vom Schicksal indischer Wanderarbeiter erzählt, die wie Sklaven gehalten wurden, ein „erstaunliches Panorama bewegender Schicksale, realistisch und spannend erzählt“
Und Matthias Hannemann befragt Sven Regener „Wieso kann man Romane nicht singen?“
Die Welt
Die Literarische Welt bringt heute (auf S. 1) unter „Die Queen im Bücherbus“ einen Vorabdruck von Alan Bennetts „Die souveräne Leserin“ (Wagenbach) über „die literaturnärrische Queen“, dazu schreibt Uwe Wittstock zu Juli Zeh und den politisierenden Schriftstellern
(Ulrich Weinzierl) schreibt über Ruth Klüger unterwegs verloren, ihren zweiten Erinnerungsband (Zsolnay,
Buch der Woche ist Norbert Gstreins „Die Winter im Süden“ (Hanser, Rezensent: Tilman Krause)
S. 4: Belletristik
Aufmacher: Martin Amis „Haus der Begegnungen“ (Hanser, Rezensent: Claus Ulrich Bielefeld)
Fuß: Alina Bronsky „Scherbenpark“ (Kiepenheuer & Witsch. Rezensent: Rainer Moritz)
S. 5: Belletristik
Aufmacher: Uwe Timm „Halbschatten“ (Kiepenheuer & Witsch. Rezensent: Hajo Steinert)
Fuß: Hansjörg Schertenleib „Das Regenorchester“ (Aufbau. Rezensent: Elmar Krekeler)
S. 6: Sachbuch
Aufmacher: Daniel Schreiber „Susan Sontag“ (Aufbau. Rezensent: Katharina Rutschky)
S. 7: Sonja Margolina erzählt von einem Klassentreffen im Neureichenviertel vor Moskau
S. 8: Thomas Blubacher „Gibt es etwas schöneres als Sehnsucht. Die Geschwister Eleonora und Francesco von Mendelssohn (Henschel. Autor: Jacques Schuster)
Belletristik Kurz und Knapp:
– Dirk von Petersdorff: Geschichte der dt. Lyrik, C.H.Beck
– Sibylle Bedford: La Vie de Château, SchirmerGraf
– Philipp Tingler: Stil zeigen!, Kein & Aber
Rezensent: Uwe Wittstock
Belletristik II Kurz und Knapp:
– Simone Vinci: Zimmer 411, Goldmann
– Clarice Tartufari: Ihr sehnlichster Wunsch, Kindler
– Niccoló Ammanati: Wie es Gott gefällt, S.Fischer
Rezensent: Hendrik Werner
Sachbuch Kurz und Knapp:
– Sabine Anders/Katharina Maier: Liebesbriefe großer Männer, Marix
Rezensent: Kerstin Strecker
– Heinz J. Armbrust/Gert Heine: Wer ist wer im Leben von Thomas Mann, Klostermann
Rezensent: Tilman Krause
– Thomas W. Laqueur: Die einsame Lust, Osburg
Rezensent: Elmar Krekeler
Im Feuilleton wird auch Sven Regener zu seinem neuen Roman „Der kleine Bruder“ befragt:
Hendrik Werner gratuliert zum 70. Geburtstag von Frederick Forsyth und kommentiert „Wikipedia und die Preise“
Süddeutsche Zeitung
„Auch Gespenster altern“ titelt Lothar Müller ins einem Beitrag über Ruth Klüger unterwegs verloren, (Zsolnay,
Und Tilman Spengler schreibt unter „Polospiel und Schäfchenbier“ über Thomas O. Höllmans „wunderbare Kulturgeschichte“ „Das alte China“(C.H.Beck) und merkt an: „Ein schallendes Kompliment auch den Herstellern dieses Bandes: Ihnen ist zu danken, dass der intellektuelle Gewinn auch zu einem fest für das Auge wurde“.
Und zum Tode des Schriftsetzers und Typographen Walter Schiller schreibt [Martin Z. Schröder}
Lesenswert: Jetzt legst du deine Hand hierhin, und das ist okay: Ein Lernender, ein Staunender – der achtzehnjährige David Kross ist der Star in den Filmen „Krabat“ und „Der Vorleser“