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Morgen in der taz: Ganzseitiges Portrait von Giwi Margwelaschwili

Schon heute lässt sich lesen und damit bestellen, was morgen ganzseitig im Feuilleton den Aufmacher in der taz bestreiten wird. Ein ganzseitiges Porträt des georgischen Schriftstellers Giwi Margwelaschwili, der seine Bücher auf Deutsch schreibt.

Online ist der Artikel bereits heute zu finden, hier.

Seine auf die Sowjetzeiten gemünzten Texte, bekommen heute eine neue Aktualität: „Es sind die religiösen und weltanschaulichen Texte, die das Schicksal des Einzelnen bestimmen. ‚Ontotextuelle Verfassung des Bewusstseins‘ nennt er dies“, stellt die taz ihn vor. Der in den 30er Jahren in Deutschland aufgewachsene Margwelaschwili hat seit 1961 nur für die Schublade geschrieben, knappe 80 hat er werden müssen, bevor er seine Bücher veröffentlichen konnte.

„So entsteht ein umfangreiches Werk, darunter ein sechsbändiger, autobiografisch gefärbter Romanzyklus, der ‚Kapitän Wakusch‘. Dessen erster Band heißt ‚In Deuxiland‘, der zweite ‚Sachsenhäuschen‘. Stets geht es in seinen Romanen um die Literatur selbst. Und um ihr Verhältnis zum Leser. In ‚Officer Pembry‘ erhält der Titelheld einen Tipp von der „Prospektiven Kriminalpolizei“ und muss sich davor retten, von Hannibal Lecter getötet zu werden, indem er einen hundert Jahre alten Roman – Thomas Harris ‚Das Schweigen der Lämmer‘ – gegen den Strich liest, fasst die taz zusammen.

Margwelaschwili ist eine echte Entdeckung: „Warum bloß ist Giwi Margwelaschwili kein berühmter Schriftsteller?“, hat vor einiger Zeit Jörg Magenau im Tagesspiegel gefragt.

Seine Bücher sind im Verbrecher Verlag erschienen. Im Oktober erscheint dort der Erzählungsband „Vom Tod eines alten Lesers“.

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