Die Frage beschäftigt das Bertelsmann-Management wohl seit geraumer Zeit, wie jetzt im Umfeld des Halbjahresberichtes zu hören ist. Im vergangenen Jahr wollte der Medienkonzern RTL komplett übernehmen. „Wir können uns vorstellen, von der 90-Prozent-Position runterzugehen. Über Einzelheiten werden wir dann diskutieren, wenn die Alternativen auf dem Tisch liegen“, sagt jetzt Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski.
Über die Gründe und Ziele wird spekuliert: So könnte sich Bertelsmann im Fernsehgeschäft breiter aufstellen und dafür Geld brauchen. Online-Portal turi2: „Der Konzern wurde zuletzt immer wieder als Käufer des britischen Senders ITV ins Spiel gebracht – doch damit steht die Äußerung nicht in direktem Zusammenhang, beteuert Bertelsmann. Haken an der Sache: Rupert Murdoch muss dort zwar seinen Anteil nach einem Kartellrechtsbeschluss von 17,9 Prozent auf 7,5 Prozent reduzieren – doch mit einem Aktientausch würde man sich den ungeliebten Medienmogul selbst als Minderheitseigner ins Haus holen.“







