
Es sind nicht nur die eigenen Bilder im Kopf, die Autor Kai Meyer inspirieren. Er holt sich seine Anregungen auch aus dem schier unerschöpflichen Fundus der Kinowelt.
Schon seit vielen Jahren hat er sich gewünscht, das der siebenfache Grimme-Preisträger Dominik Graf sich seiner Stoffe annimmt. Dessen Adaption des Romans „Das Gelübde“ wurde im Juni mit dem mit dem „Filmkunstpreis 2008“ ausgezeichnet.
Deshalb sind Filmsets für Kai Meyer nichts Neues. Doch die Situation in den Filmstudios in Köln Hürth, wo auch Günter Jauch seine Shows aufzeichnet, war neu für ihn. Dort wurde ein zweistündiges Interview in einer Bluebox aufgezeichnet, wie man sie von den Tagesthemen kennt. Aus dem intensiven Gespräch entstand eine halbstündige Fassung. Außerdem drehte Peter Hetzel, der auch schon Ken Follett für die Verlagsgruppe Lübbe in Szene gesetzt hatte, am selben Tag eine Homestory, die den Autor in seinem Arbeitsumfeld und seinem persönlichen Lebensumfeld zeigt.
Eine Lesung rundet dieses Footage ab, das sowohl im Internet als auch auf DVD Verwendung findet. Am 16. September erscheint der erste Teil seiner Sturmkönige-Trilogie „Dschinnland“.
Die Welt des Fantasy lag ihm schon immer nahe, dennoch betritt Kai Meyer Neuland mit diesem Buchprojekt. Hier trifft der Orient auf die vielfältigen Welten des Fantasy. Lange bevor karibische Piraten en vogue wurden, hat Kai Meyer schon über sie geschrieben. Nun nimmt er sich den Mythos von 1001 Nacht vor und beweist, dass er ein untrügliches Gespür für Trends hat.







