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Viel Branchenprominenz beim Empfang zu Ehren von Prof. Dr. h.c. mult. Klaus G. Saur

Sven Fund, Klaus G. Saur (v.l.)

Gestern Abend hatte der Berliner Verlag Walter de Gruyter anlässlich des 50jährigen Berufsjubiläums von Klaus G. Saur als Verleger und seines Ausscheidens als Vorsitzender der Geschäftsführung [mehr…] in den Senatssaal der Humboldt Universität (HU) geladen.

Die Laudationes hielten Christoph Markschies, Präsident der HU, und Claudia Lux, Präsidentin des internationalen Bibliotheksverbands IFLA. Saurs Nachfolger Sven Fund begrüßte rund 200 Gäste, darunter Magnifizenzen und Exzellenzen, Bibliothekare, Autoren, Verleger, Gesellschafter und Mitarbeiter des Verlags.

Gerhard Kurtze, Klaus G. Saur, Alexander Skipis (v. l.)

Saur hinterlasse seinem Nachfolger sehr große Schuhe, sagte Fund und kündigte an, den Verlag mit unternehmerischer Weitsicht in die Zukunft zu führen. „Wir freuen uns die Herausforderungen anzunehmen.“ Der Verlag habe Saur viel zu verdanken. „Sie haben uns neues Selbstvertrauen und wirtschaftliche Kraft gegeben“, bedankte sich Fund. Saur habe sein Wissen und seine Erfahrung generös weitergegeben. „Ich habe viel von Ihnen gelernt“, so Fund. Das Abschiedsgeschenk des Verlags war zwar noch nicht ganz fertig geworden, aber es kann sich sehen lassen. Saur erhält als erste Persönlichkeit eine Festschrift als E-Book.

Überhaupt wurde Saur, der weiterhin als Honorarprofessor an der HU tätig ist, gestern Abend von allen Seiten gelobt, für seine Aktivität und seine guten Kontakte, sein enormes Wissen, sein phänomenales Gedächtnis, seinen Charme und seine Großzügigkeit und dafür, dass er das schwankende Schiff de Gruyter, dessen Ruder er vor drei Jahren übernahm, auf Erfolgskurs gebracht hat.

Saur gab de Gruyter und allen anderen Verlagen eine Erfolgsstrategie mit auf den Weg. Als wichtige Faktoren nannte er ein starkes Kostenbewusstsein, Spezialisierung, Innovation, elektronische Angebote und kluge Zukäufe. Zudem müssten die Produkte in richtiger Qualität und mit optimalem vertrieblichem Aufwand angeboten werden.

So mancher fragte sich beim anschließenden Empfang ob es überhaupt denkbar ist, dass Saur in den Ruhestand tritt. „50 Jahre Verleger Klaus G. Saur – ein guter Anfang“, hatte Markschies gesagt und auch Claudia Lux hatte gewarnt: „Wir können nicht ganz sicher sein, dass es das letzte Mal ist, dass wir ihn als Verleger verabschieden.“

ML

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