Die Kölner Ärztin Monika Hauser erhält einen der Alternativen Nobelpreise 2008.
Wie die Right-Livelihood Stiftung in Stockholm heute mitteilt, wird die Gynäkologin „für ihren unermüdlichen Einsatz für Frauen, die in Krisenregionen schrecklichste sexualisierte Gewalt erfahren haben, und für ihren Kampf, ihnen gesellschaftliche Anerkennung und Entschädigung zu verschaffen“ geehrt.
Bei rüffer & rub ist soeben die Biographie der Gründerin der in Köln beheimateten Menschenrechtsorganisation medica mondiale erschienen.
Weitere Auszeichnungen gehen an die somalische Frauenrechtlerin Asha Hagi, die US-Journalistin Amy Goodman und das indische Ehepaar Jagannathan. Insgesamt sind die Preise mit zwei Millionen Kronen (etwa 205 000 Euro) dotiert.