Vor zehn Jahren, am 3. Oktober 1998, erschien das erste Heft der kleinen, feinen Neuen Architekturführer aus dem Stadtwandel Verlag. Thema war das Hochhaus von Renzo Piano am Potsdamer Platz.
Mittlerweile ist die Nr. 133 erreicht und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Derzeit sind 20 weitere Hefte in Vorbereitung. Angefangen hat alles mit Berlin. Die ersten 40 Neuen Architekturführer erschienen ausschließlich zu Gebäuden in der Hauptstadt. Zu den Highlights der ersten Jahre zählen das Heft Nr. 2 zum Jüdischen Museum und Heft Nr. 13 zum Reichstag. Doch auch außerhalb Berlins machten neue Bauten auf sich aufmerksam: Seit Band 40 zur Pinakothek der Moderne in München ist jedes zweite Heft einem Gebäude außerhalb Berlins gewidmet.
Auch inhaltlich hat sich das Spektrum der vorgestellten Bauwerke erweitert: Von der Botschaft der USA bis zum Badeschiff auf der Spree, vom Fernsehturm bis zum Mercedes-Benz Museum Stuttgart, die Neuen Architekturführer zeigen Museen und Theater, Botschaften und Gedenkstätten und außergewöhnliche Projekte wie die Temporäre Kunsthalle Berlin.
Der Verlag sitzt seit der Gründung durch Daniel Fuhrhop in Berlin Kreuzberg. Die Pflege der Backlist ist sein Markenzeichen. Allein in diesem Jahr wird ein Dutzend Neuauflagen publiziert, und die Bibliothek der Neuen Architekturführer ist nahezu komplett lieferbar und soll es bleiben.