Artur Becker, dessen Roman „Wodka und Messer. Lied vom Ertrinken“ bei weissbooks.w im Herbst erschienen ist, erhält den Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert-Bosch-Stiftung 2009. Auf unserem Foto hier sehen Sie den Autor übrigens in der BuchMarkt-Autorengalerie von der Frankfurter Buchmesse.
Mit dem Preis, der am 5. März 2009 in München verliehen wird und mit 15.000 Euro dotiert ist, ehrt die Stiftung jährlich herausragende literarische Leistungen in deutscher Sprache schreibender Autorinnen und Autoren, deren Muttersprache oder kulturelle Herkunft nicht die deutsche ist.
Becker, Jahrgang 1968, ist gebürtiger Pole und folgte seinen bereits migrierten Eltern im Jahre 1985 aus Bartoszyce in Masuren nach Verden in Niedersachsen, wo er bis heute lebt. Seit 1989 schreibt er ausschließlich in der deutschen Sprache, nachdem er 1984 auf Polnisch als Lyriker debütiert hatte. Sein Werk umfasst Romane, Erzählungen, Gedichte, Aufsätze und Übersetzungen.
Zu den Preisträgern der letzten Jahre gehören u.a. Rafik Schami, Sasa Stanisic, Ilma Rakusa und Feridun Zaimoglu.