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Oetker jetzt mit Sperrminorität bei Douglas beteiligt

Das Bundeskartellamt hat dem Mischkonzern Oetker erlaubt, seinen Anteil an Douglas über 25 Prozent zu erhöhen, meldet das manager magazin.

Die Bielefelder stocken ihre Beteiligung an der Parfümeriekette kontinuierlich auf – womöglich nicht ganz freiwillig. Nach Angaben des Bundeskartellamts plant Oetker, seinen Douglas-Anteil über die Sperrminorität von 25 Prozent hinaus aufzustocken.

Als Grund für die Übernahme neuer Douglas-Anteile hatte ein Douglas-Sprecher in der Vergangenheit sogenannte Put-Optionen genannt, die Oetker zu einer Übernahme von Douglas-Anteilen zwängen. Demnach war die Übernahme weiterer Anteile schon lange zuvor vereinbart und musste jetzt vollzogen werden.

Noch im April 2006 wurde über einen Verkauf der Put-Optionen seitens Oetkers spekuliert [mehr…], was Jörn Kreke im WELT-Interview dementierte. Ein Douglas-Sprecher sagte gegenüber manager-magazin.de, man stehe mit Oetker in ständigem Kontakt und erwarte keine feindlichen Absichten.

Außer bei Oetker liegen laut Douglas mit insgesamt rund 35 Prozent die meisten Anteile bei der Familie des Unternehmensgründers Herbert Eklöh. Innerhalb der Eklöh-Gruppe ist der Stiefsohn Eklöhs und frühere Vorstandschef Jörn Kreke mit 6,95 Prozent der Douglas-Anteile der größte Einzelaktionär. Die Aktie der Parfümeriekette zählt zu den größten Einzelhandelswerten an deutschen Börsen.

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