Angesichts der „jüngsten Eintrübungen im makrökonomischen Ausblick und der schlechten Bedinungen am Kreditmarkt“ habe Reed Elsevier den Verkauf der Sparte Reed Business Information (RBI verschoben, heißt es heute morgen in der Financial Times Deutschland (FTD).
Bis auf weiteres soll die Fachverlagssparte im Konzern verbleiben, werde aber als eigenständiges Unternehmen geführt und mit einer neuen Führungsspitze versehen, heißt es. Den Führungsposten soll er bisherige Großbritannien-Chef Keith Jones übernehmen. Der bisherige Chef Crispin Davis verlässt das Unternehmen.
Bisher waren als Interessenten Gordon Crovitz, der für ein Konsortium Apollo Management und Zelnick Media bietet, dann Bain Capital und ein Konsortium aus Investoren, an denen TPG und DLJ Merchant Banking Partners beteiligt sind, aufgetreten. Auch Gruner & Jahr waren kurzzeitig im Gespräch, haben sich dann aber wieder zurückgezogen [mehr…].
Zuletzt war der Wert des Unternehmens beim Brokerhaus Numis von 1,05 Mrd. Euro auf 790 Mio. Euro gesunken. Jones soll nun eine Wertmaximierung gewährleisten.