
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Die einen schwören auf ihn, die anderen halten ihn für unlesbar: Kalt lässt er keinen: Marcel Proust. Jean-Yves Tadié hat auf über 1200 die Biografie des Dichters geschrieben (Suhrkamp) und, wie Ina Hartwig meint, brilliert mit einer unglaublichen Materialfülle und verführt die Leser gerade deshalb zur Mündigkeit“. Was immer das sein soll.
Heute erst Marcel Hartges’ Wechsel zu Piper im Blatt (wie auch die SZ).
Jutta Stössinger hat sich die neue Lettre International angesehen und findet, es wird Zeit einmal das „Hohe Lied“ auf diese Zeitschrift zu singen.
Alexander Runte hat drei Yoga-Methoden und das Buch Unterwegs zu mirvon Ralf Bauer (Südwest) getestet. Ob der Autor die verrenkte Gestalt auf dem Foto ist, darf bezweifelt werden: danach hätt er unmöglich einen Artikel schreiben können…
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Christoph König rezensiert Rainer Maria Rilke / Norbert von Hellingrath Briefe und Dokumente (Wallstein) – es war nur eine kurze Freundschaft, denn der Philologe fiel 1916 vor Verdun. Trotzdem ist sein Einfluss auf Rilke nicht zu unterschätzen.
Andreas Eckert hat Christopher L. Millers The French Atlantic Triangle (Duke University Press) gelesen – eine Studie über den Sklavenhandel am Beispiel Frankreichs.
Annotationen
Leszek Kolakowski] Gott schuldet uns nichts (Mainz Verlag, Aachen) und Topographien des Sakralen (Dölling und Galitz).
Ernst-Wilhelm Händler ist nicht nur Schriftsteller (FVA), sondern auch Unternehmer. Er hat sich die derzeitige Finanzkrise etwas näher angesehen.
Richard Kämmerlings kommentiert den Wechsel von Marcel Hartges zu Piper und fände es schön, wenn ein „Großkonzern den Mangel an Qualität und literarischer Strahlkraft noch als Stachel im Fleische verspürte“… Wenn er sich da mal nicht irrt.
Die Welt
Nix für uns heute.
Süddeutsche Zeitung
Fred Vargas, Edmond Baudoin Das Zeichen des Widders – Thomas von Steinaecker rezensiert unter der Überschrift „Zahnsplitter und Tierhaarbüschel“.
Füreinander sind wir Chiffren ist ein neuedierter Text von Peter Weiss (Rotbuch), mit dem der Autor sein Alter Ego auf die Couch legt. Hans-Herbert Räkel rezensiert.
Franziska Meier bespricht Galileo Galilei Lettera a Christina di Lorena (Verlag Karl Stutz).
Ijoma Mangold war dabei, als FW Steinmeier Amoz Oz im Außenamt empfing.
Die Zeit
„Das Glück der Kindheit“: André Heller und sein Buch Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein (Fischer Verlag).
Weiterhin werden Bildbände zum Verschenken vorgestellt: Unter anderem Over von Alex McLean (Schirmer/Mosel Verlag), A century of ironic images von Graydon Carter herausgegeben und im Schirmer/Mosel Verlag erschienen, und der Bärenreiter Verlag bringt eine Edition zu Mozart heraus, worin die Autografien seiner sieben großen Opern abgebildet sind.







