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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und viel zum 80. von Heiner Müller sowie ein besonders dummes Plagiat

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Joseph Breitbachs Erzählungen gibt es wieder. Bei Wallstein. Rot gegen Rot heißt der Titel – 1929 hat Breitbach wegen der Veröffentlichung seinen Brotjob verloren. „Brillant und authentisch“, sagt Rezensentin Renate Wiggershaus.

Annotationen
Rupa Gulab Ein Querkopf kommt selten allein (NordSüd) und Limbus. Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft Bd.1 (Rombach).

Thomas Meyer rezensiert Ernst Troeltsch Der Historizismus und seine Probleme (de Gruyter).

Tim und Struppi werden 80. Sieht man ihnen auf der Doppelseite in der FR gar nicht an.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Heute auch hier: Heiner Müllers dreibändige Gespräche von Suhrkamp, Alexander Cammann hat sie sich angesehen.

Die Schriften des Shakespeare-Forschers Levin Ludwig Schücking hat Aisthesis unter dem Titel Selbstbildnis und dichterisches Schaffen herausgegeben.

Annotationen
David Wagner Helden (SuKulTur) und Dubrava Ugresic Baba Jaga legt ein Ei (Berlin)

Die Welt

Zum 80. von Heiner Müller schreibt Matthias Heine.

Süddeutsche Zeitung

Dumm gelaufen für Neal Donald Walsch, von Beruf Bestsellerautor. Leider hat er sich beim Klauen erwischen lassen. Nicht im Kaufhaus – er hat sich an einer Geschichte von Kollegin Candy Chand bedient, leider so ziemlich wörtlich von A-Z. Aber er hat sich schon in seinem Blog entschuldigt: Er habe die fremde Geschichte wohl qua sanfter Osmose in seine eigene Erinnerung verschoben. Wer’s glaubt…

Jens Bisky erinnert an Heiner Müller.

Ulrich Rüdenauer hat sich Jens Wonnebergers Gegenüber brennt noch Licht (Steidl) angesehen, Ijoma Mangold rezensiert den großartigen Oliver Storz und seine Freibadclique (SchirmerGraf) – das ist eine Jugendgeschichte aus der Nazizeit, wie sie Grass hätte erzählen müssen: Dann hätte er sich die ganze peinliche Zwiebelei ersparen können.

Andreas Dorschel ist fasziniert von Joseph de Maistre Die Abende von St. Petersburg (Karolinger).

Neue Zürcher Zeitung

Mal wieder eine gefakte Holocaust-Biographie: Herman Rosenblat hat sie dem Verlag Berkley Books unter dem Titel Engel am Zaun untergejubelt, Ophrah Winfrey ist voll drauf abgefahren, und Holocaust-Forscher [Kenneth Waltzer hat die Blase jetzt platzen lassen. Und warum das alles? Rosenblat habe die Menschen glücklich machen wollen. Heute scheint kein guter Tag für Ausreden zu sein…

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