
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
„Hier der Scheck“: Ina Hartwig schreibt über Thomas Bernhards „köstliches, trauriges, erschütterndes, glückliches Buch Meine Preise (Suhrkamp).
„In den Abgründen der Seele“: Martin Zehringer stellt die türkische Schriftstellerin Sema Kaygusuz und ihr Buch Wein und Gold (Suhrkamp) vor, sie „wolle aus Überzeugung obskur“ sein.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Im Kommentar wird Burkhard Spinnen abgewatscht für das, was er in der SZ „literarisch“ zum Tode des Pharmamilliardärs Dr. Adolf Merckle geschrieben hat.
Eine Seite stellt wieder Hörbücher vor, etwa das „großartige“ Die Stimmen der Tiere (Kein & Aber).
Die Literatur findet wieder in der Beilage statt:
„Potsdam ist überall“: Gemeint ist Andreas Maiers neuer Roman Sanssouci (Suhrkamp), und Ernst Osterkamp lobt: „ein vergnüglicher Sommerroman“.
„Dichten ist verwegene Jagd“ betitelt Richard Kämmerlings seiner Rezension von Steffen Popps zweitem Gedichtband Kolonie Zur Sonne (Kookbooks)
und
„Leidenschaft richtet weniger Unheil an als Langeweile“, ist die Erkenntnis von Joseph Hartmann angesichts der Wiederentdeckung von Jule Barbey d´Aurevillys Roman Die alte Mätresse (Mathes & Seitz).
Die Welt
Einem Geburtstagskind wird gratuliert, Tim & Struppe werden achtzig.
Buch der Woche ist Andreas Maiers neuer Roman Sanssouci (Suhrkamp) – und natürlich geht es auf S. 1 im Interview mit Daniel Kehlmann zu seinem Roman Ruhm (Rowohlt) „um die Vermessung des Ruhms“.
Süddeutsche Zeitung
Hier schaffen es Tim & Struppi sogar auf die Titelseite, dazu zeichnet Gerhard Matzig ihre Wirkungsgeschichte nach.
Jens Bisky findet, Gunter Gerlinger sperrt mit Mensch und Engel (Schöffling) den „Leser ins Fühligkeitsgefängnis“.
„Die Abenteuer eines Zwetschgenrösters“: Hans-Peter Kunisch enthüllt, wie Milo Dor und Reinhard Federmann ihrem Freund Paul Celan in den Krimi Internationale Zone hineinschrieben, das war 1952.
Und ein von Monika Faber bei Cantz herausgegebener Bildband Arktis und Alpen 1860 bis heute enthüllt laut Fritz Göttlerz das „Psychogramm der Gletscher“.