Home > Umgeblättert > Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Amerika liest wieder mehr

Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Amerika liest wieder mehr

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Mal wieder Neues von Karl Kraus: Friedrich Pfäfflin hat in der Bibliothek Janowitz Aus großer Nähe. Karl Kraus in den Berichten von Weggefährten und Widersachern vorgelegt – Ulrich Holbein hat sich das Werk angesehen.

Kritiker Konrad Heidkamp ist im Alter von nur 61 Jahren gestorben.

Neuer Zoff in Sachen Kinski: Sohn und Ex-Frau klagen gegen einen Darsteller und den Regisseur Stefan Krause in Köln – wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung: Ihr Kinski-Stück bestehe zu mehr als einem Drittel aus Originalzitaten des Schauspielers.

Ein Gespräch mit Rolf Hosfeld, der bei KiWi Was war die DDR vorgelegt hat.

René Martens hat sich Gerhard Henschels Die Springer-Bibel – Ein Panorama der Mediengeschichte (konkret) angesehen.

Und die meistverkauften Regional-Kochbücher bei Amazon.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Tobis Döring rezensiert Joe Dunthornes Roman Ich, Oliver Tate (Rowohlt) – sein Debüt wurde in England als Sensation gefeiert.

In Amerika werden mehr Bücher gelesen. Hat zumindest die National Endowment for the Arts rausgefunden. Ob das auch Vorbildfunktion für Deutschland hat?

Süddeutsche Zeitung

„Hallo Partner, danke schön: Obama als Comic-Held“: In der neuen Ausgabe des Comics The Amazing Spider-Man trifft der rote Spinnenheld auf den neuen Präsidenten, der in den kommenden Tagen vereidigt wird. Das führt zu Spekulationen, ob der Comic Verlag Marvel jetzt links geworden sei, so die Süddeutsche. Auf Deutsch scheint es den Comic noch nicht zu geben.

„Parklandschaft mit Punks“: Das bleibe von Andreas Meiers Roman Sanssoussi (Suhrkamp), der sich als Stadtschreiber in Potsdam nicht besonders wohlgefühlt habe, übrig. Gustav Seibt ist trotz vieler Glossen in dem Romans aus der Stadt nicht besonders begeistert:

Unter „Die hessische Konstellation“ stellt Jürgen Busche fest, dass Geistesgeschichte einzelner Orte immer beliebter wird. In diesem Fall geht es um den „lesenswerten“ Band Marburger Hermeneutik zwischen Tradition und Krise aus dem Wallstein Verlag von Matthias Bormuth und Ulrich von Bühlow.

„Abgrund in Serie“ Die Erzählungen von Sergi Pàmies unter dem Titel Wie man in eine Zitrone beißt, ohne das Gesicht zu verziehen (Frankfurter Verlagsanstalt) seien „auf so sedierend widerstandslose Art und Weise brav“, dass man immer weiterlesen könnte und nicht aufhören kann.

Die Welt

Die Guillotine sollte das Töten humaner machen. Das Buch Das aufgeklärte Töten. Die Geschichte der Guillotine von Andreas Schlieper (Osburg) erzählt ihre Geschichte.

Neue Zürcher Zeitung

Auch Roman Bucheli sucht krampfhaft nach dem Sinn von Andreas Meyers neuen Roman Sanssouci (Suhrkamp) und fragt sich nach dem Lesen „War da was?“.

„Mit einem Rucksack voll Luft flog er davon“: Brigitte Kronauer hat ein Ror Wolf-Lesbuch unter dem Titel Verschiedene Möglichkeiten, die Ruhe zu verlierern bei Schöffling herausgebracht.

Unter „Finsternis und Blutschande“ stellt Uwe Stolzmann fest, dass die Finnin Ghita Gothóni mit ihrem Roman Die Bezauberin bei Dittrich vergeblich versucht zu bezaubern.

„‚Das Leben ist leichter geworden'“, das Zitat in der Überschrift stammt von Joseph Stalin, in dessen Herrschaft der Verlag Konrad Theiss jetzt mit dem Bildband Die Ära Stalin Einblick gibt. Autor Marc Grosset habe einen schonungslosen Text geschrieben, so Cord Aschenbrenner.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert