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Drama um Hertie: Ein Viertel der Filialen sollen geschlossen werden

Drr Insolvenzverwalter hat es seit einem halben Jahr nicht geschafft, die Kaufhauskette Hertie als Ganzes zu erkaufen. Nun wird das Unternehmen offenbar gezwungen einzelne Standorte zu schließen.

Vor allem der Finanzinvestor, dem die Grundstücke gehören, macht Druck. Wie es heißt, will die insolvente Warenhauskette 19 ihrer 73 Filialen Deutschland schließen. Etwa 650 der rund 3400 Mitarbeiter müssen gehen.

Schlechte Nachrichten gab es bei Betriebsversammlungen vor allem für Mitarbeiter in Nordrhein-Westfalen, wo die meisten Filialen geschlossen werden sollen. Betroffen seien
Bocholt, Duisburg-Walsum, Erkrath, Eschweiler, Essen-Altenessen, Essen-Borbeck, Herdecke, Herne, Köln-Chorweiler, Lünen, Marl und Mettmann.

In Niedersachsen stehen Hameln und Delmenhorst auf der Liste, in Schleswig-Holstein Niebüll und Mölln, in Bayern Aschaffenburg, in Hamburg das Haus Langenhorn sowie in Hessen die Filiale Kassel.

Sie sollen bis Ende März schließen. Gleichzeitig streicht das Unternehmen in der Essener Zentrale 30 der 125 Arbeitsplätze. An diesem Mittwoch will Hertie die Pläne vorstellen.

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