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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und nun gibt’s den Kindle 2. den aber nicht bei uns

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Da macht einer Obamas Job: Thomas L. Friedman erklärt in Was zu tun ist. Eine Agenda für das 21. Jahrhundert (Suhrkamp) seinen Plan für ein runderneuertes grünes Amerika.

Sylvia Staude rezensiert Asa Larsson Bis dein Zorn sich legt (C. Bertelsmann).

Der Kindle ist in aller Munde, aber noch längst nicht in aller Hände: Jeff Bezos persönlich macht dafür Reklame. in den USA. Und wann gibt’s ihn in Deutschland? Das ist noch nicht raus, denn dazu braucht Bezos zwei Dinge: einen Vertrag mit einem Mobilfunker und genügend Rechte für downloadbare Bücher.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die FAZ macht im Feuilleton mit Edgar Degas auf. Sein Werk gibt es in Hamburg zu sehen, und wem die Reise dahin zu weit ist, der halte sich an den bei Hirmer erschienenen Katalog Degas, Intimität und Pose.

Hans-Albrecht Koch rezensiert Thomas Krafts Jakob Wassermann-Biographie, die es bei dtv gibt.

Annotationen
Christian Kummer Der Fall Darwin (Pattloch) undThomas Köhler Rauschdrogen (C.H. Beck).

Patrick Bahners hat eine Lesung von Wilhelm Genazino besucht, und heute meldet die FAZ, dass Rachel Salamander für Adolf Muschg im Stiftungsrat bei Suhrkamp nachrutscht [mehr…].

Der 200. Geburtstag von Abraham Lincoln morgen: Dazu gibt es jede Menge Biographien. Die FAZ hat sich die von Jörg Nagler bei C.H. Beck erschienene herausgesucht.

Die Welt

Das Thema Buch und Film von Elmar Krekeler gestern aufgreifend, kommentiert Wieland Freund heute: „Wer will mein Buch verfilmen?“ Breakfast & Books heißt eine Berlinale-Veranstaltung, die beide Medien verkuppeln will.

Süddeutsche Zeitung

Tobias Lehmkuhl hat sich angehört, wie Kanzlerin beim Auftakt des Vorlesewettbewerbs aus Emil und die Detektive las. Wie böse sie an einer Stelle ins Stottern kam, erzählt er uns allerdings nicht, das haben wir im Autoradio als Mitschnitt gehört und die Merkel keine Miene verziehen sehen bei ihrem Kommentar, dass sie ja schließlich am Wettbewerb nicht teilnehme.

Michael Maar bespricht Walter Kappachers Der Fliegenpalast (Residenz).

Gertrud Höhler bläst ihrem Geschlecht den Marsch“: In Das Ende der Schonzeit. Alphafrauen an die Macht (Econ). Verena Mayer hat’s gelesen.

Galsa Tschinag hat mit Die Rückkehr den Roman seines Lebens (Insel) vorgelegt.

Annotationen
Kelten und Germanen. Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Militärorganisation (Magnus) und Sebastian Herrmann Wir Ikeaner (Knaur)

Holtzbrinck will auch beim Handelsblatt sparen: Am Freitag gibt es Düsseldorf eine Mitarbeiterversammlung.

Näher am iPod findet Helmut Martin-Jung den Kindle 2. Auch hier keine Angabe, wann es das Ding in anderen Ländern als den USA geben wird. Das weiß man vom Konkurrenten Sony (11. März), während die Dresdner von Paper Sonic beschlossen haben, wegen Wirtschaftskrise erst nächstes Jahr zu starten. Wenn’s denn dann noch nötig ist…

Neue Zürcher Zeitung

Als „Komplementäre Brüderlichkeit“, so zeichne Manfred Geier Alexander und Wilhelm von Humboldt im Doppelporträt seines Buches Die Brüder Humboldt (Rowohlt).

„Kletterkünste auf dem Stammbaum“, die fast ironische Überschrift täuscht darüber hinweg, dass Rezensentin Angela Schader bedauert, dass die kanadische Schriftstellerin Alice Munro mit der Erkundung ihrer Ahnenreihe in ihren elf Erzählungen (Wozu wollen Sie das wissen?, S.-Fischer-Verlag) angekündigt habe, dies sei das letzte Buch.

„Wenn Poesie konkret wird“, dann mag diese Kunst „der Vergangenheit angehören. Dass aber ihre theoretischen Positionen nach wie vor gültig sind und zudem für das generelle Verständnis dichterischer Rede hilfreich sein können, ist durch Gerhard Rühms schmalen – im Übrigen exzellent gestalteten – Textband ein weiteres Mal belegt“, so Rezensent Felix Philipp Ingold über das Buch des Österreichers Gerhard Rühm Aspekte einer erweiterten Poetik. Vorlesungen und Aufsätze (1962–2007) aus dem Verlag Matthes & Seitz.

„Kleine Fluchten“: Toni Sala schreibt in Zwischenland (A-1-Verlag )über Katalonien aus der Alltagsperspektive.

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