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Der SPIEGEL über den „Mörder mit der sanften Hand“

Aktuelle SPIEGEL-Story

Zeitweise war er einer der international meist gesuchten Bankräuber: Siegfried N. Dennery, der seine Geschichte im Rosenheimer Verlagshaus veröffentlicht hat. Nun greift der SPIEGEL aus aktuellem Anlass seine Story auf.

Dennery, gelernter Versicherungskaufmann, Diskothekenbesitzer und zeitweise Legionär in Nicaragua, verübte in den 1980er-Jahren eine Serie von Banküberfällen und konnte mehrmals unerkannt nach St. Lucia in der Karibik fliehen. Nachdem er festgenommen und verurteilt worden war, studierte er während der Haft Germanistik und Anglistik. Nach zehn Jahren wurde er vorzeitig entlassen und schrieb mit Der Räuber mit der sanften Hand (Rosenheimer) einen Roman über sein Leben. Die Verfilmung der Story lief mehrfach als Dreiteiler bei RTL.

Inzwischen befindet sich Dennery seit knapp zwei Jahren wieder in Untersuchungshaft, weil er weitere Banküberfälle verübt haben soll. Der Prozess, der nun schon ein Jahr dauert, geht in diesen Tagen dem Ende zu, das Urteil soll in dieser Woche gesprochen werden. Die Staatsanwaltschaft hat 23 Jahre Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung beantragt. Dennery hingegen beteuert seine Unschuld.

Innerhalb der Serie „Sechzig deutsche Jahre“ greift der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe 7/2009 die Geschichte des Bankräubers, der vor dem Landgericht Traunstein das Urteil erwartet, in einem fünfseitigen Artikel auf.

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