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Deutscher Buchpreis 2009: Die neue Jury ist gewählt

Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2009 ist benannt: Richard Kämmerlings (Literaturredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Michael Lemling (Geschäftsführer der Buchhandlung Lehmkuhl, München), Martin Lüdke (freier Literaturkritiker), Lothar Müller (Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung), Iris Radisch (Literaturredakteurin der ZEIT), Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin an der Universität Wien) und Hubert Winkels (Literaturkritiker der ZEIT, Deutschlandfunk) werden in diesem Jahr den besten deutschsprachigen Roman ermitteln.

Ausgewählt wurden die Jury-Mitglieder von der Akademie Deutscher Buchpreis, die sich aus Vertretern der Buch- und Medienbranche und des Goethe-Instituts zusammensetzt. Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben, er ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 12. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Der Preisträger wird in mehreren Auswahlstufen ermittelt. Zunächst sichtet die Jury alle von den Verlagen eingereichten Romane und stellt eine rund 20 Titel umfassende Longlist zusammen. Diese wird am 19. August bekannt gegeben. Daraus wählen die Juroren sechs Titel für die Shortlist, die am 16. September veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Um eine größtmögliche Unabhängigkeit der Auszeichnung zu gewährleisten, wählt die Akademie Deutscher Buchpreis die Jury in jedem Jahr neu. Der Akademie gehören an: Gottfried Honnefelder (Vorsteher des Börsenvereins und Vorsitzender der Akademie Deutscher Buchpreis), Juergen Boos (Direktor der Frankfurter Buchmesse), Klaus-Dieter Lehmann (Präsident des Goethe-Instituts), Bernd Neumann (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien), Jan Paschen (Geschäftsführer Paschen & Companie), Herbert Hans Grüntker (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der 1822-Stiftung der Frankfurter Sparkasse), Viola Taube (stellvertretende Vorsteherin des Börsenvereins), Joachim Unseld (Vorsitzender der AG Publikumsverlage), Jochen Jung (Verlag Jung und Jung), Wilfried Weber (Hamburger Bücherstube Felix Jud) und Burkhard Müller (Preisträger des Alfred-Kerr-Preises für Literaturkritik 2008).

Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich bis zum 31. März mit jeweils zwei deutschsprachigen Romanen aus dem aktuellen oder geplanten Programm um die Auszeichnung bewerben. Voraussetzung für die Bewerbung ist die Mitgliedschaft im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, im Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband oder im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels. Die Bücher müssen zwischen Oktober 2008 und dem 16. September 2009 (Bekanntgabe der Shortlist) erscheinen. Die Titel, Lese-Exemplare oder Fahnen können bis zum 1. Juli nachgereicht werden. Ausschreibungsunterlagen und detaillierte Informationen verschickt der Börsenverein in diesen Tagen.

Alle Informationen können abgerufen werden unter www.deutscher-buchpreis.de.

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