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S. Fischer-Lektorin Ursula Köhler geht in den Ruhestand

Ursula Köhler, Senior Editor im Belletristik-Lektorat von S. Fischer, wurde von ihren Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet (s. Foto).

Ursula Köhler begann 1974 im S. Fischer Verlag als Assistentin der Verlegerin Monika Schoeller, bevor sie zu Ullstein und von dort zu Klett Cotta nach Stuttgart ging.

Ursula Köhler mit Autor Günter
de Bruyn, Copyr: S. Fischer

1984 kehrte Sie als Lektoratsleiterin der deutschen und internationalen Literatur zum Fischer Taschenbuch Verlag zurück. Ab 1993 betreute sie als Cheflektorin mit Prokura bei S. Fischer große Autoren wie Günter de Bruyn, Ilse Aichinger, Christoph Ransmayr, Monika Maron, J.M. Coetzee, Reinhold Messner, Rainer Stach und Anita Albus.

Ihr ist es zu verdanken, dass Bücher wie Doris Lessings Roman »Das goldene Notizbuch« oder das Werk des Nobelpreisträger J.M. Coetzee in den Verlag gelangten. Und auch Ursula Köhler war es, die Reiner Kunzes Text »Die wunderbaren Jahre« aus der DDR in den Westen schmuggelte – der dann dort zu einem großen Erfolg wurde.

Allerdings: Es ist kein „vollständiger“ Abschied vom S. Fischer Verlag; Ursula Köhler wird als freie Lektorin mit einigen ihrer Autoren weiterarbeiten.

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