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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und eine neue Nobelpreis-Jurorin senkt den Altersdurchschnitt

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Burkhard Spinnen über das „Kölner Unglück und die Sicherung unserer Geistesbestände“: „Nichts, so ist man versucht zu sagen, schadet unseren Kulturgütern so sehr wie unsere Fürsorge in Friedenszeiten.“ Und plädiert für sichere digitale Archive.

Lotta Lottas (45) ist neu in der Nobelpreis-Jury. Und sie drückt auch gleich das Durchschnittalter erstmals seit Jahrzehnten auf unter 70. Na gut, es sind nur 69,7, aber immerhin. Das hatten wir seit Jahrzehnten nicht.

Arno Widman rezensiert Rainer Hank Der amerikanische Virus. Wie verhindern wir den nächsten Crash? (Blessing).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neue Wirtschaftsbücher
Drei Bücher über die Krise der UBS: Myret ZakiUBS am Rande des Abgrunds (Tobler), Claude Bachmann, Werner E. Rutsch Swiss Banking – wie weiter? (Verlag NZZ) und Lukas Hässig Der UBS-Crash. Wie eine Großbank Milliarden verspielte (Hoffmann und Campe).

Prompte Erläuterungen zu einem schnellen Gesetz: Matthias Jaletzke, Peter Veranneman Finanzmarktstabilisierungsgesetz (C.H. Beck).

Katharina Teutsch rezensiert Alice Greenway Weiße Geister (mareverlag).

Florian Borchmeyer hat sich José Eduardo Agualusas Das Lachen des Geckos (A1) angesehen.

Annotationen
Tom Rob Smith Kolyma (DuMont) und Erika Burkart Geheimbrief (Ammann).

Süddeutsche Zeitung

Große Rezension von Per Olov Enquists Ein anderes Leben (Hanser).

Steffen Martus] hat sich das von Hubert Steinke, Urs Boschung und Wolfgang Pross aufgeschriebene Leben des Aufklärers Albrecht von Haller (Wallstein) angesehen.

Und Tobias Lehmkuhl war bei der Einweihungsparty von Aufbau) [mehr…].

Die Welt

Sechs Feuilleton-Redakteure haben das E-Book getestet. Mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen.

Kölner Schätze: Einige der wertvollsten Dokumente des Kölner Stadtarchivs werden vorgestellt. Heute: Das Buch Weinsberg.

Madame Tussaud hat ihre Kunst in Paris während der Französischen Revolution gelernt, wo sie Totenmasken, v.a. von Opfern der Guillotine, herstellte, erfahren wir in der Rezension zu ihrer Biografie von Kate Berridge (Osburg).

Neue Zürcher Zeitung

Aus Anlass seines 86. Geburtstags gestern, bespricht die NZZ heute noch einmal das Buch Demenz über Walter Jens aus der Feder seines Sohnes Tilman Jens (Gütersloher Verlagshaus). Rezensent Joachim Güntner folgt den Verrissen der übrigen Presse nicht („Vatermord“ Gert Ueding, DIE WELT) und meint, der junge Jens rühre an wichtigen Fragen.

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