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China, Gastland der Frankfurter Messe, präsentiert sich in Leipzig

Auch dieses Jahr stellt sich wieder das Gastland der Frankfurter Buchmesse bereits auf der Leipziger Messe vor. China startete mit einer Pressekonferenz eine „Bücherolympiade 2009“ und kündigt Lesereisen chinesischer Autoren durch die ganze Republik an.

China hat für die Ausstellung als Gastland in Frankfurt die Übersetzung von über 100 Titeln ins Deutsche gefördert. Außerdem soll ein Austausch zwischen chinesischen Gelehrten und deutschem Publikum stattfinden. Hierfür sollen zahlreiche Schriftsteller durch Deutschland reisen.

WU Shulin, der Vize-Minister des General Administration of Press and Publications (GAPP) hofft, „dass es den Verlegerkreisen in China und Deutschland gelingt, gemeinsam eine Brücke für den geistigen Austausch über die Literatur aufzubauen. So können chinesische und deutsche Leser – und speziell unsere Kinder – immer häufiger die gleichen Bücher lesen und so Verständnis und Vertrauen zueinander finden.“

Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, hofft, mit dem Auftritt als Gastland werde neben dem wirtschaftlichen auch das kulturelle China präsenter werden.

Stellvertretend für die ersten sechs chinesischen Autoren, die in Leipzig ihre Literatur im Rahmen von elf Veranstaltungen präsentieren, betont GAO Hongbo die positive Entwicklung der chinesischen Literatur. In dieser schnelllebigen Welt hält er die Literatur noch immer für wichtig: „Die raschen Entwicklungen unserer Zeit bringen nicht nur für die chinesische Literatur, sondern auch für die Weltliteratur große Veränderungen mit sich. Wir sind davon überzeugt, dass die chinesische Literatur so wie die Weltliteratur die Kraft hat, Wärme und Hoffnung in die ganze Welt zu bringen“.

GUAN Shiguang vom Verlag für Volksliteratur hält es für die Aufgabe der Verlage, sowohl der Welt chinesische Literatur vorzustellen als auch den Chinesen Werke aus dem Ausland zugänglich zu machen.
 
China setzt im Zuge seines Ehrengast-Auftritts auf der Frankfurter Buchmesse 2009 auf eine Präsentation als modernes, offenes und zukunftsorientiertes Land. Unter dem Motto „Tradition und Innovation“ stehen die Verbindung zwischen dem historischen Erbe und den gegenwärtigen Errungenschaften, die Kombination traditioneller Kunst mit modernen Darstellungsformen und die Verbreitung der chinesischen Literatur in Zusammenhang mit einem gleichberechtigten kulturellen Austausch im Mittelpunkt der Präsentation.
 

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