Ende Oktober vergangenen Jahres hat die DBH ihre Beteiligung an Buch Habel auf 100 Prozent erhöht und die Zusammenlegung der Zentralverwaltung in München, Sitz der DBH Holding, angekündigt.
Den 23 betroffenen Angestellten, die bislang in der Darmstädter Habel-Verwaltung arbeiten, habe die DBH im Dezember vergangenen Jahres über Änderungskündigungen neue Arbeitsplätze in München angeboten, meldet heute die Frankfurter Rundschau. Sechs Mitarbeiter hätten das Angebot akzeptiert, 17 müssten zum 30. Juni (teilweise 30. September) mit der Entlassung rechnen. Beschäftigte in den Habel-Filialen seien nicht betroffen.
Es sei eine unternehmerische Entscheidung, nach München zu gehen, so die DBH: „Wir bedauern das und haben Verständnis dafür, wenn es in die persönliche Lebensplanung der Mitarbeiter nicht passt. Aber wir haben auch eine Abfindung angeboten.“ Zudem erhielten die Mitarbeiter, die nach München wechselten, Umzugs- und Maklerkosten ersetzt.
Inzwischen hat sich ver.di eingeschaltet und fordert vom Unternehmen den Abschluss eines Sozialtarifvertrags, der für jeden Beschäftigten eine Abfindung von drei Bruttomonatsgehältern/Beschäftigungsjahr, die Einrichtung einer Beschäftigungsgesellschaft und einen Härtefonds für Mitarbeiter in besonderen sozialen Notfällen regelt. Zur Durchsetzung der Forderungen ruft die Gewerkschaft heute zum befristeten Warnstreik in der Darmstädter Habel-Verwaltung auf.
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