
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Die Welt
Die Literarische Welt liefert Rezensionen zu
Liebe: Ein unordentliches Gefühl (Goldmann) von Richard David Precht
Clarissas empfindsame Reise (Hoffmann und Campe) von Irene Dische
Der Aufstieg des Geldes: Die Währung der Geschichte (Econ) von Niall Ferguson
Die Gestapo: Herrschaft und Terror im Dritten Reich (C.H. Beck) von Carsten Dams und Michael Stolle
Ararat – Pilgerreise eines Ungläubigen (Ch. Links Verlag) von Frank Westerman
Das Erbe der Monarchie: Nachwirkungen einer deutschen Institution seit 1918 (Campus) von Thomas Biskup und Martin Kohlrausch
Kirchliche Amtshilfe. Die Kirche und die Judenverfolung im „Dritten Reich“ (Vandenhoeck & Ruprecht), herausgegeben von Manfred Gailus
Der Koreakrieg: Wahrnehmung – Wirkung – Erinnerung (Böhlau), herausgegeben von Christoph Kleßmann und Bernd Stöver
Aus Weimar in alle Welt – Die Bauhausmeister und ihre Wirkung (E.A Seemann) von Annette Seemann
Hörbuch: Alle sieben Wellen (HörbucHHamburg) von Daniel Glattauer mit Andrea Sawatzki und Christian Berkel als Sprecher
Neue Zürcher Zeitung
„Camorra – ohne Ende“ – Maike Albath stellt drei neue Bücher über das organisierte Verbrechen in Italien vor: Roberto Savianos Das Gegenteil von Tod (Hanser), Raffaele Cantones Solo per giustizia. Vita di un magistrato contro la camorra (Mondatori) und Rosaria Capacchiones L’oro della Camorra (BUR).
In der Literaturbeilage ebenfalls ein Sachbuch: Hugh Barr Nisbets Lessing. Eine Biographie (C. H. Beck) von Karl S. Guthke. „Nisbet, seit bald vierzig Jahren einer der renommiertesten Lessing-Forscher, versteht es, eine stupende Gelehrsamkeit ohne jeden Anflug von Pedanterie zu vermitteln. Biografische Erzählung und Werkanalyse wechseln ab; beides ist so geschrieben, dass Lessings Angstgespenst, die Langeweile, ausgeschlossen bleibt“, rezensiert Manfred Koch.
Frankfurter Rundschau
Die FR macht mit einem Interview mit Sibylle Lewitscharoff auf, die am Donnerstag für ihren Roman Apostoloff (Suhrkamp) den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten hat.
Vor 200 Jahren wurde Charles Darwin geboren, vor 150 veröffentlichte er sein Hauptwerk. Eine Sammelrezension liefert einen Überblick zu den aktuellen Titeln über den britischen Wissenschaftler.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Salman Rushdie kommentiert Danny Boyles Slumdog Millionär-Verfilmung, in den Buchbesprechungen geht es um
Wolfgang Hohlbein: WASP (Ueberreuter)
Franz Hohler (Autor), Nikolaus Heidelbach (Illustrator)]: Das große Buch (Hanser)
Nicholson Baker: Menschenrauch: Wie der Zweite Weltkrieg begann und die Zivilisation endete (Rowohlt)
Rawi Hage: Als ob es kein Morgen gäbe (DuMont)
Andrea Breth: Frei für den Moment – Regietheater und Lebenskunst. Gespräche mit Irene Bazinger (Rotbuch)
Irina Korschunow: Langsamer Abschied (Hoffmann und Campe)
Süddeutsche Zeitung
Verleger Alfred Neven DuMont über die Zeitungslandschaft und die NSDAP-Mitgliedschaft seines Vaters, Thomas Steinfeld mit einem Porträt über Sibylle Lewitscharoff und eine Rezension zu Juli Zehs Corpus Delicti: Ein Prozess (Schöffling).