
Hier finden Sie die Bücher, die morgen im Literaturteil der ZEIT besprochen werden. So bekommen Sie heute einen Überblick, was der Kunde morgen sucht – oder Sie auf den Büchertisch legen wollen. Und Sie können jetzt noch bestellen.
Eine Art „Feldhandbuch für den Bundestag“ sei Klaus Naumanns Einsatz ohne Ziel? Die Politikbedürftigkeit des Militärischen aus der Hamburger Edition. Damit wolle Naumann die Strategiefähigkeit der politischen Klasse fördern.
Andreas Rödder erzähle in Deutschland einig Vaterland (C. H. Beck) „souverän“ den Weg zur deutsch-deutschen Vereinigung 1989/90 nach, so Axel Schildt unter der Überschrift „Glasperlen für Eingeborene“
„Ein monumentaler Band zeigt alles von Le Corbusier – und stößt den
legendären Architekten so vom Denkmal“, so Hanno Rauterberg über Le Corbusier Le Grand aus dem Phaidon Verlag und titelt: „Genie in Ballerinas“
Max Ernsts beste Schnitte sind in Une semaine de bonté (Die Originalcollagen) herausgegeben von Werner Spies (DuMont Verlag) zu finden.
„Entschieden zu viel O-Ton“ titelt Isabelle Graw ihre Eindrücke zu Sarah Thorntons Sieben Tage in der Kunstwelt (S. Fischer) und findet die Ethnografie „ermüdend“.
„Die Bilder sind unter uns“
In Verlorene Bilder, verlorene Leben von Melissa Müller/Monika Tatzkow gehe es darum wie jüdische Sammler ihre Kunstwerke verloren: „Ein wichtiger Sammelband mit Fallstudien“, so Stefan Koldehoff über das Buch aus dem Verlag Elisabeth Sandmann.
„Lobreden“: Therese Hörnigk hat unter Sich aussetzen. Das Wort ergreifen Texte und Bilder zum 80. Geburtstag von Christa Wolf bei Wallstein herausgegeben.
Dazu wird unter „Trauerspiele“ auf den Film von Konrad Wolf Der geteilte Himmel aus der Filmedition Suhrkamp verwiesen.
Unter „Wir Ich-Maschinen“ schreibt Franz Schuh über Egon Friedell, „der glücklicherweise an Größe und Genie glaubte und nicht an die Relativierung“ zum Beispiel: in Vom Schaltwerk der Gedanken (Ausgewählte Essays) hg. von Daniel Keel und Daniel Kampa], Diogenes.
„Der Anti-Held“ Die Bücher Ein guter Ort zum Sterben und Die Farbe des Krieges von Arkadi Babtschenko seien „eine Begegnung mit dem Autor und Tschetschenienveteranen“, so Stefanie Flamm, beide Rowohlt.
„Die deutsche Lyrik hat eine neue Stimme“, so Florian Illies unter der Überschrift „Wenn es dämmert, fängt das Sehen an“ und betrachtet wie Daniela Danz in ihrem Band Pontus (Wallstein) den Atem der Geschichte in Poesie übersetze.
Ein Schwerpunkt liegt bei den Kinderbüchern
Zum Beispiel „Fledermäuserich Kasimir, der taumelt durch die Nacht – im Rausch der großen Liebe“ heißt es über Trixi Schneefuß: Kasimir und Klara aus dem Bajazzo Verlag unter „Klara, Liebste!“
„Du Geißlein, ich Wolf“: Karla Schneider und Stefanie Harjes erzählen in ihrem Bilderbuch, wie aus Grimms Märchen fantastische Spiele werden Karla Schneider/Stefanie Harjes (Ill.): Wenn ich das 7. Geißlein wär’, Boje Verlag
Empfohlen wird Heinz Erhardt/Jutta Bauer; Ein Nasshorn und ein Trockenhorn, Lappan Verlag: „Zum 100. Geburtstag des großen Wortkünstlers Heinz Erhardt sind hier einige seiner schönsten Gedichte versammelt. Die wunderbare Bildkünstlerin Jutta Bauer hat sie illustriert.“
Eine „traurig-komische, poetische Liebeserklärung eines kleinen Mädchens an seinen Vater“ sei David Almond/Polly Dunbar , Mein Papa kann fliegen, Hanser Verlag.
In Die Bundesrepublik Eine Dokumentation mit zahlreichen Biografien und Abbildungen bescheinige Hans-Dietrich Genscher in seinem Vorwort „zu Recht“ dem Autor Hermann Vinke, dass es ihm gelungen ist, Geschichte lebendig werden zu lassen (Ravensburger Buchverlag), wird gelobt.
„Unser Buch der Freiheit“ lautet der Titel zu Büchern über das 60. Jubiläum des Grundgesetzes Peter Zolling zeigt in Das Grundgesetz bei Hanser wie es funktioniert. Außerdem erwähnt: K.-S. Fessel/M. Schwarz/Y. Kawamura: GG – was ist das? Das Grundgesetz erklärt mit einem Vorwort von Jutta Limbach, Verlag Friedrich Oetinger.