
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Insa Wilke stellt „Die Kritik auf den Prüfstand“, die Frage, „Was bleibt von der Literatur der DDR“ treffe den Punkt nicht. Und Jörg Plath schreibt über den „Untergang in Ruinen“ und „die ostdeutsche Verlagstrümmerlandschaft 20 Jahre nach dem Mauerfall“ . Anlass ist der Band von Christoph Links Das Schicksal der DDR Verlage, den er in seinem Links Verlag herausgebracht hat.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Zunächst Kinderbücher:
„Der Lurch kam immer noch durch“: Jörg Albrecht schreibt zu Lurchis Abenteuer, das Lustige Salamanderbuch, Band 1 (Esslinger); es gibt ein“Bilderbergwerk“ – Julia Voss meint ein PhantasieLexikon zu Michael Endes Unendliche Geschichte, das Roman und Patrick Hocke bei Thienemann herausgegeben haben.
In der Beilage:
„Das bestürzend schöne Heideröschen“: Harald Hartung findet, Peter von Matt bringt in den Interpretationen von sechzig Gedichten in Wörterleuchten (Hanser) „deutsche Lyrik zum Strahlen“.
„Die Frau als Wörterbuch“: Sabine Berking über Karl-Markus Gaus und seine Völkerkunde Die fröhlichen Untergeher von Ruana (Zsolnay): „Die letzte Zuflucht der Sprache ist weiblich“.
„Licht inmitten des Tunnels“: Felicitas von Lovenberg lobt den neuen Roman von John Wray Retter der Welt (Rowohlt): „hat das Zeug zum Klassiker“.
Kutz annotiert: FAZ-Reiseredakteur Freddy Langer hat Alles zu Fuß für Ellert & Richter „die Welt erlaufen“.
Die Welt
„Gutes muss nicht teuer sein“: Hendrik Werner entdeckt den „Grundkochbuch-Trend“;
die Literatur findet wieder in der Beilage „Die Literarische Welt“ statt:
Titelthema ist „Russlands großer Spötter Nikolaj Gogol“, der vor 200 Jahren geboren wurde; der Kleine Nick wird 50, und Buch der Woche ist Archie Brown Aufstieg und Fall des Kommunismus (Propyläen). Dazu u.v.a. wieder die Krimibestenliste des Monats [mehr…]. Ach ja: Jacques Schuster rät Suhrkamp dringend von dem Umzug in die triste Berliner Brüderstraße ab!
Süddeutsche Zeitung
„Chinesischer Stoßzeufzer“: Henrik Bork schreibt darüber, dass in China Bu Gaoxing, eine „Schimpftirade über den Westen“, zum Bestseller wird.
„Steak Montaigne“: Alexander Gorkow über Nils Minkmar Mit dem Kopf durch die Welt (S.Fischer) und seine „Erforschung einer durchgedrehten Gegenwart“.
„Das Licht der Ungewissheit“: Lothar Müller lobt „die große Dichte“ in dem Erzählband Mütter und Söhne des irischen Autors Colm Tóibín (Hanser)
„Der Philosoph der Maske“ ist Michel Foucault, zu dem bei J.B.Metzler ein Foucault Handbuch erschien.
Und mut der „Kontinent des Kunstbuches“ meint Michael Diers „das ganz andere Kölner Archiv von Weltrang“: Die Buchhandlung Walter König feiert heute ihren 40. Geburtstag.