Home > Umgeblättert > Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und wieder ist Google Thema / Heute mit der ZEIT

Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und wieder ist Google Thema / Heute mit der ZEIT

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Krebs und Gesellschaft: Nun auch Thema von Peter Michalzik. Natürlich auch am Beispiel Schlingensief.

Christoph Schröder rezensiert Joseph O’Neill Niederland (Rowohlt).

Und die zehn bei Amazon am meisten gekauften Kinder- und Jugendbücher. Auf Platz 1 natürlich Stephenie Meyer.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neuer Fortsetzungsroman ab heute, eingeführt von Richard Kämmerlings Sturz durch alle Spiegel von Ursula Priess (Ammann).

Katharina Teutsch rezensiert Ein feiner Herr und ein armer Hund von Adriaan van Dis (Hanser).

Annotation
Inge Merkel Der rote Rock (Jung und Jung).

Großer Artikel zur großen Werkschau von Hans Traxler [mehr…] in Frankfurt. Und nicht nur diese Ausstellung gibt es zum 80. Geburtstag des Künstlers, sondern auch einen großen Katalogband bei Reclam.

„Es wird Zeit, dass die Bundesregierung endlich eingreift“: Das meint Burkhard Hess (Direktor des Instituts für Ausländisches und Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität Heidelberg) in Sachen Google Settlement und Urheberrecht. Hoffen wir mal, dass die Damen und Herren nicht wieder nur mit sich selbst und ihrer Außendarstellung beschäftigt sind.

Die Welt

„ist die Nofretete eine Fälschung?“, titelt heute der Aufmacher im Feuilleton der WELT und zitiert zwei Bücher, die dieses jedenfalls behaupten. Dabei ist zumindest das eine aus einem Jux heraus entstanden, die dem Autor Henri Stierlin ausgerechnet zusammen mit Dietrich Wildung, heute Chef des Ägyptischen Museums im Cafe kam. Nun hat er ihn unter Die Büste der Nofrettete – Ein Betrug der Ägyptologie?, Infolio Verlag veröffentlicht. Das ganze bekräftigt Erdogan Ercivan in seinem Buch Missing Link der Archäologie (Kopp Verlag, der gleich mehrere Ikonen der Ausgräber vor 100 Jahren, unter anderem auch den Schatz des Priamos in seiner Echtheit in Frage stellt.

„Glücklich auf dem Katzenbaum“ ist ein Bericht zur Ausstellung und Feier von Hans Traxler überschrieben. In seinem unverwechselbarem Stil gelinge es ihm in seinen unaufgeregten Blättern „veritable kleine Psychodramen zu erzählen“, so Uwe Wittstock.

Neue Zürcher Zeitung

Wien, liebevoll-ätzend – Hans-Georg Behr glänze in Fast ein Nomade (Verlag Paul Zsolnay) als Schelm seiner Jugend, so Andreas Breitenstein und titelt „Sturm und Drang und Hanf“

„Alles ist Wechselwirkung“, so Justus Wenzel und findet: „Ein Jubiläum findet sich immer, um Alexander von Humboldt zu feiern“ Für dieses Jubiläum empfiehlt er:
> Ottmar Ette: Alexander von Humboldt und die Globalisierung. Das Mobile des Wissens, Insel-Verlag
> Alexander von Humboldt: Zentral-Asien. Untersuchungen zu den Gebirgsketten und zur vergleichenden Klimatologie. Das Reisewerk zur Expedition von 1829. Mit einer Auswahl aus Alexander von Humboldts Reisebriefen und Gustav Roses Reisebericht, Verlag S. Fischer

„Drei Päpste in Israel“: Der Professor für neuere Geschichte an der Universität Potsdam Thomas Brechenmacher berichtet über Benedikt XVI. und die Tradition päpstlicher Pilgerfahrten ins Heilige Land, zu der der Papst kürzlich aufbrach.
Vor vier Jahren ist bei C. H. Beck seine einschlägige Monografie Der Vatikan und die Juden. Geschichte einer unheiligen Beziehung.

Annotiert wird unter:
„Illuminierte Vaganten“: Adelheid Dahimène: Blitzrosa Glamour. Gedichte, Klever-Verlag
„Kafkas Kino“: Peter-André Alt: Kafka und der Film. Über kinematografisches Erzählen, Verlag C. H. Beck
„Sterben wie Ötzi“: Gianni Kuhn: Tage in Wien. Novelle, Isele-Verlag.

Süddeutsche Zeitung

Thomas Speckmann stellt in einer Sammelrezension fünf Titel vor, die – im weitesten Sinne – mit der Varus-Schlacht zusammenhängen:
Peter Arens: Kampf um Germanien. Die Schlacht im Teutoburger Wald, (Eichborn)
Bruno Bleckmann: Die Germanen. Von Ariovist bis zu den Wikingern, (Beck
Boris Dreyer: Arminius und der Untergang des Varus. Warum die Germanen keine Römer wurden, (Klett-Cotta)
Eckard Meyer-Zwiffelhoffer: Inperium Romanum. Geschichte der römischen Provinzen, Beck
Hans Dieter Stöver: Der Sieg über Varus. Die Germanen gegen die Weltmacht Rom, (dtv)

Volker Braun feiert seinen 70. Geburtstag. Gustav Seibt nennt den Suhrkamp-Autoren den „scharfsinnigen Burschen in der letzten Bank, der, wenn die Stunde schon zu Ende ist, die entscheidende dumme Frage stellt, mit der die Lektion zum Einsturz kommt.“

Stefan Zweifel erhält den Berliner Preis für Literaturkritik, der Svevo-Preis 2009 geht an Annette Pehnt.

DIE ZEIT

„Lieber Gott, lies das mal“: Arnold Stadler habe mit Salvatore im Fischer Verlag „ein riskantes, ein furioses Buch geschrieben. Über Jesus, Pasolini und das Leben, das so wehtut“, so Andreas Maier.

Das aktuelle Gedicht in dieser Ausgabe stammt von Mahmoud Darwish], es kommt aus dem Buch Der Würfelspieler, A1 Verlag.

In Kürze geht es unter „Die Wildnis in uns“ um Gil Adamsons In weiter Ferne die Hunde, Bertelsmann Verlag.

„Ewige Arbeit am Geschlecht“: In Krieg und Affekt (diaphanes ) werde ersichtlich wie Judith Butler die Folgen ihrer Gender-Theorie langsam selbst unheimlich werden, so Wilhelm Trapp. Außerdem wird hingewiesen auf: Judith Butler: Die Macht der Geschlechternormen, Suhrkamp Verlag.

„Viel Lärm um Tracey“, gemeint ist die Skandalnudel des Kunstbetriebs Tracey Emin, die sich damit eine Marke geschaffen habe, so Chris Köver. Übersehen werde dabei, was sie sagen will, weiß er nach der Lektüre iher Autobiografie Strangeland, die im Blumenbar Verlag erschienen ist.

„eBay für die Liebe“ steht über die Rezension von zwei Büchern, die beschreiben, wie man sich im Internetzeitalter einen Mann angelt:
> Lauren Weisberger: Ein Ring von Tiffany, Goldmann
> Ulrike Bornschein: Bei Anruf nackt Meine Partnersuche im Internet, Heyne

„Frauen in Halbtrauer“: Angelika Klüssendorfs Amateure inszenieren weibliche Ohnmacht und Verlorenheit, so Gabriele Killert über die Erzählungen, erschienen im Fischer Verlag.

„Biblische Liebschaften“ titelt Rolf Vollmann und findet Jürgen Wertheimers Als Maria Gott erfand sei eine sympathische Burleske über Maria, Johannes den Täufer und Gottvater; bei Pendo.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige

Satyr Verlag feiert 20 Jahre

Der Satyr Verlag aus Berlin-Friedrichshain wird in diesem Herbst 20 Jahre alt. Zum Jubiläum gönnte sich der Verlag die erste literarische Übersetzung seit 15 Jahren und erwarb die Rechte an

weiterlesen