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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und eine Konferenz zum Urheberrecht

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

(Oliver Pfohlmann] rezensiert Nils Minkmars Mit dem Kopf durch die Welt (S. Fischer) – und das wars auch schon.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Wirtschaftsbüücher
Hans-Jürgen Jakobs Geist oder Geld (Pendo), Thomas Hertz (Die Industrie- und Handelskammer Berlin} ([Walter de Gruyter) und Arnd Küppers Gerechtigkeit in der modernen Arbeitsgesellschaft und Tarifautonomie (Schöningh).

Wolfgang Schneider rezensiert Bernd CaillouxDer gelernte Berliner (Suhrkamp).

Sabine Brandt hat den neuen Roman von Erich Loest Löwenstadt (Steidl) gelesen: „Antihelden wie wir“.

Annotationen
Taras Prochasko Daraus lassen sich ein paar Erzählungen machen (Suhrkamp) und Eva Karnovsky Die Straße der Tugenden (Horlemann).

„Ein Schutzschirm für die Kreativen“ – Benjamin Lahusen von der internationalen Konferenz zur Zukunft des Urheberrechts. Die anwesenden Wissenschaftler befleißigten sich eines angenehmen Plaudertons, berichtet Lahusen – und viele Wissenschaftler werden wohl erst dann die Segnungen von Open Access begreifen, wenn sie es am eigenen Geldbeutel merken und das Wort Honorar zu seiner ursprünglichsten Bedeutung zurückgekehrt ist.

Die Welt

Keine Welt-Literatur …

Süddeutsche Zeitung

Thomas Urban wirft einen Blick nach Polen. Witold Gombrowicz und Zbigniew Herbert sollen 1968 im Gespräch für den Literaturnobelpreis gewesen sein. Der Staatssicherheitsdienst begann, diskreditierendes Material zu sammeln. Der Nobelpreis als Staatsgefahr. Bekommen hat ihn 1980 Czeslaw Milosz.

Das Zürcher Literaturmuseum Strauhof zeigt bis zum 1. Juni eine Ausstellung zu Pier Paolo Pasolini unter dem Titel Wer bin ich. Im Herbst wird sie im Käthe-Kollwitz-Museum in Berlin zu sehen sein.

Bei den Imaginationen des Urbanen. Konzeption, Reflexion und Fiktion von Stadt in Mittel- und Osteuropa, herausgegeben von Arnold Bartetzky, Marina Dimitrieva und Alfrun Kliems im Lukas Verlag wird „der Leser zum Flaneur“.

Christian Goeschel untersucht in seiner Studie Suicide in Nazi Germany (Oxford University Press]) die vergleichsweise hohe Selbstmordrate in Deutschland zwischen 1918 und 1945.

Neue Zürcher Zeitung

Polnische Autorinnen geben sich immer selbstbewusster – mit bemerkenswertem Erfolg, stellt heute Marta Kijowska fest und titelt „Die Evolution der ‚Weiber-Revolution'“. Zur Sprache kommen zahlreiche Autorinnen, an Werken werden erwähnt:
> Olga Tokarczuks neuester Roman, Unrast (Schöffling)
> Joanna Olczak-Ronikier mit ihrer preisgekrönten Familiensaga Im Garten der Erinnerung (2001) (Aufbau)
> Malgorzata Szejnert mit Der schwarze Garten (nicht auf deutsch)
> Zyta Rudzka, Doktor Josefs Schönste (2006) (Ammann)
> Dorota Maslowska: Zwei arme polnisch sprechende Rumänen (2006) und Wir kommen gut klar mit uns (2008), (beide nicht auf deutsch), verfilmt wurde Schneeweiss und Russenrot (Kiepenheuer & Witsch].

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