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Zeitungsverlage trauen sich keinen Paid Content mehr zu

Paid Content sei kein wirksames Instrument, um im Internet Geld zu verdienen. Die deutschen Zeitungs-Verlage sind weiter auf der Suche nach Finanzierungsmodellen, aber sie erteilten bezahlten Inhalten jetzt eine Absage. So zumindest das Fazit der gestrigen news aktuell-Diskussionsveranstaltung in Frankfurt, meldet Presseportal.de.

Mehr als 200 Kommunikationsfachleute kamen zur dpa-Tochter ins Museum für Kommunikation.

„Mit Paid Content Geld zu verdienen, war vor einigen Jahren ein schöner Traum. Jetzt stellen sich einige hin und sagen, wir wollen diesen Traum nochmal träumen. Auch die werden wieder aufwachen und merken, dass es nicht funktioniert“, wird FR-Chefredakteur Dr. Uwe Vorkötter zitiert.

Auch Frank Thomsen, Chefredakteur von stern.de, ist nicht der Meinung, dass Bezahlinhalte eine Möglichkeit sind, die Internetangebote der Verlage in Zukunft profitabel zu machen. Eine ähnliche Auffassung vertrat Christoph Amend, Redaktionsleiter des ZEITmagazins. Er kritisierte aber, die Printtitel seien teilweise selbst verantwortlich dafür, dass sich Konsumenten von ihnen abwenden. „Wenn man in den Tageszeitungen kaum Inhalte findet, die von eigenen Autoren stammen, dann liefern die Blätter selbst die beste Entschuldigung, warum die Leser sie nicht mehr lesen.“ Und: „Leser sind bereit, Geld für eine Zeitung auszugeben, wenn … es Geschichten gibt, die sie woanders nicht bekommen.“

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