Home > Umgeblättert > Bücher und Autoren heute in den Feuilletons –und es geht los mit der Welt-Literatur-Edition

Bücher und Autoren heute in den Feuilletons –und es geht los mit der Welt-Literatur-Edition

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Einsame Doppelgänger“: Nicole Henneberg findet, Schatten abtasten von Anselm Glück „ist ein gewichtiges Kinderbuch“ (Jung& Jung). Das wars.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Zunächst zwei Kinderbücher: Tilman Spreckelsen lobt Harriet Grundmanns Das fünfte Schaf (Peter Hammer). Dafür findet Rainer Moritz, man könne auf Jan Weilers Hier kommt Max (Rowohlt Taschenbuch) verzichten.

Literatur in der Beilage:

„Von einem der auszog, in der DDR zu leben“: Tobias Rüther über den Amerikaner Joel Agee, der Zwölf Jahre seiner Jugend in der DDR verbrachte (Hanser).

Dazu Ernst Osterkamp über die Golo-Mann Biographie von Tilman Lahme und den von ihm herausgegeben Band Golo Mann Man muss über sich selbst schreiben (beide S. Fischer).

Und:
Es gibt (bei der FAZ) einen siebten Band Strizz – Das siebte Jahr – der FAZ-Comics von Volker Reiche.

Die Welt

Die Titelseite zeigt schon: Es geht los mit der neuen Welt-Literatur-Edition, zu der Thomas Schmid und Helmut Karasek in der Beilage „Die literarische Welt“ schreiben.

Buch der Woche ist Andreas Rödder Deutschland einig Vaterland (C.H. Beck). Dazu gibt es ein literarisches Ratespiel aus 60 Jahren Bundesrepublik („Wer schrieb was wann, wo und wie“) – insgesamt sind die gesamten acht Seiten wieder eine Fundgrube. Auf zum Kiosk!

Süddeutsche Zeitung

„Die Muslima als Sklavin“: Johan Schloeman wird wütend: „Der Verlag der Weltreligionen billigt Frauenunterdrückung“, der Band Das Buch der Weisungen für Frauen sei eine „skandalöse Edition“, da jede kritische Distanzierung fehle.

„Die Akten und die Toten“: Christopher Schmidt versucht, die Kritik an Volker Harrry Altwasser Letzte Haut (Matthes & Seitz) („geschmackloser Schund“) zu entkräften – das Buch erzählt von einem SS-Richter im Holocaust.

„Stutzer, Knoten und Genies“: Lothar Müller bespricht Als Studiosus in Pleiß-Athen, die von Katrin Löffler bei Lehmstedt herausgegebenen Erinnerungen von Leipziger Studenten des 18. Jahrhunderts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige