
In den Schulen des Deutschen Buchhandels in Frankfurt-Seckbach fand gestern der 1. Praxistag zum Thema Videospiele & Co. im Buchhandel mit den etwa 90 Lehrgangsteilnehmern statt. Jürgen Lemke, Leiter der Campusbuchhandlung, oblag die Organisation.
Am Vormittag führten Lea Treese für Nintendo und Monika Kolb-Klausch, Geschäftsführerin der Schulen, in das Thema ein, Dirk Chervantin, Nintendo, sprach über bereits vorhandene Erfahrungen im Buchhandel, drei Vertreter von Schulbuchverlagen – Eckhard Zimmermann, Langenscheidt, Stefanie Steinhoff, Tessloff und Markolf Heimann, Braingame & Klett/PONS – stellten in Kurzreferaten die neuen Produkte ihrer Unternehmen vor und berichteten über ihre Erkenntnisse aus dem Buchhandel.
Der Nachmittag blieb fünf Workshops vorbehalten. Darin ging es um die Präsentation von Nintendo im Buchhandel. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalteten dazu zwei Schaufenster und zwei Tische in der Campusbuchhandlung.
Ein Beratungs- und Verkaufsgespräch für Videospiele wurde in der Campusbibliothek trainiert.
Ein weiterer Workshop befasste sich mit Marketingkonzepten, ein vierter mit Einkaufs- und Vertriebskonzepten.
Im fünften Workshop testeten und bewerteten die künftigen Buchhändlerinnen und Buchhändler die Videospiele.
Anschließend präsentierten alle Gruppen ihre Ergebnisse.
Der 1. Praxistag zum Thema Videospiele sollte Antworten auf Fragen wie den Umgang des Buchhandels mit neuen Produkten geben, die Erfahrungen der Anbieter vermitteln und den Buchhändlern selbst Tipps liefern, wie sie entsprechende Zusatzsortimente entwickeln können. Dabei standen den Auszubildenden gestandene Buchhändler zur Seite.
Außerdem lieferte der Praxistag Informationen zur Geschichte der Videospiele, ihren Zielgruppen, zu Lizenzierungsmodellen, Vertriebskonzepten und ersten Erfahrungen im Handel. Aspekte der Preisbindung und Auskünfte über die Handelsspanne ergänzten diese besondere Warenkunde.
JF







