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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der Börnepreis für Frank Schirrmacher

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Feuilletonaufmacher: der Börne-Preis an Frank Schirrmacher [mehr…].

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neue Wirtschaftsbücher
Anna Lanoszka The World Trade Organisation (Lynne Pienner Publishers) und Adrian Künzler Effizienz oder Wettbewerbsfreiheit? (Mohr Siebeck).

Jetzt hat auch Frankfurts OB Petra Roth was zum Suhrkamp-Archiv gesagt. Nämlich, dass es in Frankfurt bleiben soll: wegen Verantwortung fürs kulturelle Erbe“. Dass die Stadt sich an der Erwerbung beteiligen will, davon hat sie nichts gesagt.

„Flucht vor Gartenzwergen“: Gisa Funk über Barbara Pevelings Wir Glückspilze (Nagel & Kimche).

Kurt Flasch rezensiert Hans Pleschinskis „Romanlaboratorium“ Ludwigshöhe (C.H. Beck.

Annotationen
Michael Gruber Shakespeares Labyrinth} (Aufbau) und Poesie und Stille. Schriftstellerinnen schreiben in Klöstern (Wallstein).

Auf S. 3 die komplette Dankesrede Schirrmachers zum Börnepreis.

Die Welt

„Das literarische Testament“ George Orwells, 1984 erschien am 8. Juni 1949: „1984 ist keine Prophetie, es ist eine Warnung.“

Hildegard Strausberg ärgert sich darüber, „wie man eine Katstrophe schönredet“. Nach der Katastrophe des Kölner Stadtarchivs ist zwar vieles gefunden worden, wie viel davon aber wirklich nutzbar gerettet werden kann, steht auf einem anderen Blatt.

Süddeutsche Zeitung

Der Jurist und Islamwissenschaftler Mathias Rohe räumt in seinem Buch Das islamische Recht. Geschichte und Gegenwart (C. H. Beck) mit Vorurteilen gegenüber der Scharia auf und macht gleichzeitig auf die Problematik verschiedener Aspekte des islamischen Rechts aufmerksam. Peter Heine nennt es „kenntnis- und faktenreich“.

Im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt kann man bis zum 2.August Édouard Manets Bildnis vom Émile Zola bewundern. In der Ausstellung Émile Zola und Paris werden neben fotografischen Bildern und Zitaten aus Zolas Romanen zur Sozialgeschichte des zeitgenössischen Pariser Lebens und den Umbau der Stadt zur Metropole auch Pressefotografien, Titelbilder illustrierter Zeitungen und viele Karikaturen gezeigt. Volker Breidecker hat sich die Ausstellung angeschaut.

Die Wissenschaftshistoriker Michel Serres verlangt in seinem Buch Aufklärungen. Gespräche mit Bruno Latour (Merve Verlag), dass die Natur- und Humanwissenschaftler ihren Horizont erweitern und nicht bloß in ihren engen „Gedankenwelten“ verharren. Klaus Englert rezensiert.

Christopher Schmidt schreibt ein Porträt des russischen Dramatikers Iwan Wyrypajew, der mit dem diesjährigen Jürgen-Bansemer-&-Ute-Nyssen-Dramatikerpreis ausgezeichnet worden ist.

Auf einer Londoner Antiquitäten-Buchmesse ist eine seltene, handschriftlich signierte Kopie von James Joyces Ulysses für 275.000 Pfund (knapp 315.000 Euro) versteigert worden.

Weitere Rezensionen zum politische Buch:
In der Reihe „Die Deutschen und ihre Nachbarn“ ist bei C. H. Beck ein Porträt der Niederlande, ihrer Geschichte und Gegenwart von Geert Mak erschienen.

Margaretha Kopeinig und Wolfgang Petritsch haben sich in ihrem Buch Das Kreisky-Prinzip. Im Mittelpunkt der Mensch mit Bruno Kreisky, dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler und der prägenden Gestalt der österreichischen Nachkriegspolitik, beschäftigt. Erschienen im Czernin Verlag.

Wolfgang Benz hat bei K. G. Saur das erste umfassende Standardwerk zum Antisemitismus herausgebracht. Das Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart stellt in fünf Bänden die verschiedenen Aspekte des Antisemitismus dar.

Neue Zürcher Zeitung

„Mangelnder Klasseninstinkt“ ist eine Geschichte über neue Dokumente, die zu Marcel Reich-Ranickis volkspolnischer Vergangenheit aufgetaucht sind. MRR war von 1945 bis 1950 Mitglied der kommunistischen Partei, unter anderem als Militärzensor, und soll ab 1946 Mitarbeiter in der Staatssicherheit gewesen sein bis er wegen „rechtsnatinalistischer Abweichung“ aus der Partei ausgeschlossen wurde. Die neuen Dokumente zeigen MRRs weit reichendes Bemühen, wieder in die Partei aufgenomen zu werden.

Eine Seite Interview widmet die Zeitung dem Autor Aleksandar Hemon und Junot Díaz zum Thema „Amerika – auf dem Weg zur postnationalen Literatur?“. Der erste ist kein Freund von nationalistischer Literatur und der zweite hält Amerika für ein Gerücht. Wir arbeiten die letzten Veröffentlichungen nach: Von Hemon ist zuletzt Lazarus bei Knaus erschienen und von Díaz Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao bei S. Fischer ( Hörbuch bei Argon)

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