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Buchhandel verdoppelt Umsatz mit klassischer Musik

Der Buchhandel gewinnt an Bedeutung für den Vertrieb von klassischer Musik. Wie der Bundesverband Musikindustrie meldet, stieg der Absatz von Klassikprodukten im ersten Halbjahr dieses Jahres um 23 Prozent.

Im Buchhandel konnte der Umsatz in diesem Bereich verdoppelt werden. Rund 100 Millionen Euro werden in der deutschen Musikindustrie mit Produkten klassischer Musik umgesetzt, wovon ca. 10 Millionen Euro über den Buchhandel generiert werden sollen.

Eine Musikabteilung kann für eine Buchhandlung die berühmte „Fischtheke“ sein. So wie Käufer von frischem Fisch teureren Wein und höherpreisige Markenartikel im Supermarkt kaufen – was die für sich gesehen unrentable Fischtheke im Supermarkt lohnend macht – gilt der Käufer von Klassik-CDs als kaufkräftig und gebildet. Eine Klientel, die man gern in einer Buchhandlung hat.

Allerdings wächst auch der Anteil von Käufern mit Haupt- oder Realschulabschluss in diesem Segment. Diese neuen Zielgruppen sind unter anderem durch gezieltes Marketing erreicht worden. Stars wie Anna Netrebko oder David Garrett sind bei einem breiten Publikum bekannt und verbinden zum Teil auch unterschiedliche Genres. Dadurch ist die Hemmschwelle vor Klassikprodukten abgebaut worden.

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