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IFA-Nacht des Hörens: Berliner können kostenlos zwischen „Hörstationen“ pendeln

Dass nicht nur Sehen, sondern auch Hören ein Erlebnis sein kann, will die Internationale Funk-Ausstellung in Berlin nun schon im zweiten Jahr zeigen: Am 22. August lädt die „IFA-Nacht des Hörens“ zwischen 17 und 24 Uhr zu einer Reise zwischen verschiedenen Hörstationen ein.

Damit sind jedoch keine Geräte gemeint, über die bloß Hörproben von Hörbüchern abrufbar sind – die IFA hat echte Stationen in der Stadt für akustische Aktionen gewonnen. Beispielsweise öffnet der Audio-Fachhandel seine Pforten für Sondervorführungen, im Berliner „Stilwerk“ erläutert ein Experte, wie der Sound einer Marke entsteht, und im „Liquidrom“ entführen Unterwasserlesungen in fremde Welten. Das gesamte Programm ist hier abrufbar: http://www1.messe-berlin.de/vip8_1/website/Internet/Internet/www.ifa-berlin/b2c/EVENTS/Nacht-des-Hoerens/Programm/index.html

Für Hörbuchfreunde dürfte eine Tour durch den Hörspielkomplex des RBB-Kulturradios wohl am interessantesten sein, denn die Studios mit ihren unterschiedlichen Raumakustiken gehören zu den modernsten ihrer Art. Geplant ist ein Blick hinter die Kulissen – und wie Hörspiele entstehen (Rundgänge ab 17.30 Uhr jeweils zur halben Stunde).

Außerdem bringt sich das Label Lauscherlounge mit besonderen Lesungen in das Programm der IFA-Nacht ein: Oliver Rohrbeck lädt seine Zuhörer zu einer „interaktiven Lesung“ ein, bei der das Publikum mitwirken kann, und Detlef Bierstedt verleiht völlig unterschiedlichen Texten ein wenig Hollywood-Flair – von einer unverständlichen Gebrauchsanleitung bis zum spröden Brief einer Hausverwaltung.

Alle Stationen der IFA-Nacht sind mit einem Bus-Shuttle zu erreichen, dessen Nutzung kostenlos ist – ebenso die Teilnahme an den Veranstaltungen. Vereinzelt wird jedoch vor Ort ein Unkostenbeitrag verlangt. Busrouten und Fahrpläne gibt’s online oder hängen während der IFA-Nacht an den Stationen und Bushaltestellen aus.

rw

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