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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und die Longlist wird kommentiert

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Die Saison ist eröffnet: Ina Hartwig zur Longlist des Deutschen Buchpreises. Und sie zeigt sich sehr einverstanden mit dieser (allerdings recht vorhersehbaren) Auswahl.

Oliver Pfohlmann stellt zwei „aufregende Neuerscheinungen“ zum 50. Todestag von Alfred Kubin vor: Die andere Seite mit Illustrationen des Autors (Suhrkamp) (nun ja, nicht wirklich soo aufregend) und Brita Steinwendtner Du Engel Du Teufel. Emmy Haesele und Alfred Kubin (Haymon).

Arno Widmann mit einem Nachruf auf Hugo Loetscher.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Auch Anja Hirsch hat sich die neue Suhrkamp-Ausgabe von Alfred Kubin angesehen.

Alexander Müller bespricht Matias Feldbakkens Roman Unfun (Blumenbar).

Annotationen
Thomas Raff Du nimmst das alles viel zu tragisch. Briefe von Th. Th. Heine an Alfred Kubin (scaneg Verlag) und Michael Augustin Nur die Urne schwimmt (Edition Temmen).

Jürg Altwegg schreibt einen Nachruf auf Hugo Loetscher.

Die Welt

Tilman Krause über die Longlist: Insgesamt findet er sie gut, ein bißchen zu Hanser-lastig vielleicht. Sibylle Berg kommentiert er m it „Pfui!“. Und beklagt, dass der neue Band von Helmut Krausser Einsamkeit und Sex und Mitleid (DuMont) nicht mit aufgestellt ist. Kann es aber nicht lassen, dem Autor gleich noch einen mitzugeben…

Krause schreibt auch einen Nachruf auf Loetscher.

100 Jahre Pippi Langstumpf: Martina Scheffler über die „Blaupause“ der beühmten Figur.

Süddeutsche Zeitung

Thomas Steinfeld über den Tod Hugo Loetschers.

Karl-Markus Gauss rezensiert Herta Müllers Die Atemschaukel (Hanser) – „ein europäisches Ereignis“.

Genie und Geld – dazu gibt es immer mal wieder ein Buch. Jetzt hat sich Jochen Klauss bei Artemis & Winkler dran versucht und sich Goethes Finanzen vorgenommen.

Neue Zürcher Zeitung

„Gut gemachter Mafia-Klamauk“: Ottavio Cappellani: Habe die Ehre! Eine Mafia-Komödie, Rowohlt. Das Lachen könne einem aber, so Maike Albath im Halse stecken bleiben.

Aravind Adiga ist ein „glänzender Beobachter“, findet Claudia Kramatschek nach der Lektüre seiner Erzählungen Zwischen den Attentaten. Geschichten aus einer Stadt bei Beck.

Kritik in Kürze:

Jorie Graham: Region der Unähnlichkeit, Urs Engeler

Norbert Loacker: Der Zufällige, Limbus

Christian Kupke: Der Begriff der Zeit in der Psychopathologie, Parodos

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